29.06.2021 - 06:00 Uhr
Sport

Auf nach Wembley: Das Favoritensterben beginnt

Mit Frankreich, Portugal und den Niederlanden sind die ersten "Großen" raus. Auf dem Papier wirkt der Weg ins Finale für die Deutschen nun machbar. Stehen ja nur diese Engländer im Weg. Oder? Kolumnist Florian Bindl bleibt pessimistisch.

Am Dienstag in Wembley kann die deutsche Elf einen gewaltigen Schritt in Richtung Finale machen. Die Turnierkonstellation macht es möglich. Ob es aber zum Weiterkommen gegen England reicht?
von Florian Bindl Kontakt Profil

Das Favoritensterben hat begonnen. Nach einer sportlich verhältnismäßig sensationsfreien Gruppenphase, von der verrückten Gruppe F einmal abgesehen, wird es aber auch Zeit. Die Holländer haben schon den Abflug gemacht, darauf hätte ich nun wirklich keine Tulpe gewettet. Weltmeister Frankreich scheitert an der Schweiz. Und der Titelverteidiger ist auch raus, der geheime Geheimfavorit Belgien war zu stark. Byebye Cristiano.

Apropos Byebye: Als notorischer Fußball-Pessimist setzte ich natürlich auf ein Ausscheiden der deutschen Mannschaft gegen England. Schon, beide haben in der Vorrunde enttäuscht, beiden fehlt (noch) die ganz große Offensivwucht. Im Gegensatz zu unserer Wackel-Defensive mit diversen Sekundenschläfchen bekämpfen die Engländer gegnerische Offensivbemühungen bislang löwenmäßig gut. Für England-Verhältnisse zumindest. Fest steht schon jetzt: Auf dem Papier wird der Sieger dieses Klassikers einen machbaren Weg Richtung Finale haben. Wieviel so ein Papier aber wert ist, lässt sich derzeit in Holland erfragen. Keine Tulpe.

Rein sportlich ist Ungarn der tragische Held dieser EM

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