18.04.2019 - 18:27 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Derby der zuletzt Frustrierten

Der TSV Detag Wernberg und der 1. FC Schwarzenfeld haben derzeit in der Bezirksliga Nord nicht gerade viel Spaß. Wer holt ihn sich am Samstag zurück?

Fabian Göbl (links) und seine Mitspieler vom TSV Detag verloren zuletzt in Grafenwöhr (Szene) und beim SV Hahnbach. Am Samstag sind die Wernberger wieder zu Hause im Einsatz, da fühlen sie sich offensichtlich wohler.
von Joachim LuffProfil

Es war eine ernüchternde Woche der Wahrheit für den TSV Detag Wernberg. Am Sonntag ein 1:3 bei der SV Grafenwöhr, am Mittwoch im Nachholspiel ein 0:4 beim SV Hahnbach. Die Wahrheit ist; Die "Lila-Weißen" besitzen derzeit nicht die Reife um gegen die Spitzenteams der Liga auswärts bestehen zu können. Ohne die verdienten Siege der Gegner anzweifeln zu wollen, sowohl in Grafenwöhr, als auch in Hahnbach besiegte sich die Gietl-Elf letztendlich selbst, indem sie bei fast allen Gegentoren durch grobe Patzer Hilfestellung leistete oder in der Offensive zuwenig Durchschlagskraft entwickelte und zudem die guten Möglichkeiten nicht verwerten kann. Abteilungsleiter Christian Luff, der in Hahnbach wegen Verletzung nicht mit auflaufen konnte, sowie Trainer Tom Gietl sahen in Hahnbach trotzdem eine Leistungssteigerung und hoffen dass ihre Truppe in den letzten fünf Partien der Saison den Hebel wieder umlegen kann.

Am Karsamstag (16 Uhr) um gastiert mit dem 1.FC Schwarzenfeld ein alter Bekannter im Detag-Stadion. In diesem Naabtalderby herrschte immer eine gesunde Rivalität, so dass dieses Duell mit besonderem Ehrgeiz beider Teams geführt wurde und es sicherlich auch diesmal ordentlich zur Sache gehen wird.

Christian Luff (Urlaub) wird auch diesmal fehlen, ebenso Nico Denkewitz und Sebastian Hägler.

Drei Mal 0:1 verloren - das ist die unbefriedigende Ausbeute des 1. FC Schwarzenfeld aus den vergangenen Spielen. Am Ostersamstag beim TSV Detag Wernberg erwartet nicht nur der Trainer eine Trendwende hin zum Positiven. Die Niederlage in Sorghof vor einer Woche bezeichnet Wolfgang Richthammer als verdient. "Wir haben es dem Tabellenletzten viel zu leicht gemacht. Die Mannschaft hat in Sorghof eine der schwächsten Saisonleistungen gezeigt", sagt er rückblickend. Jetzt hofft er auf eine Reaktion seiner Spieler, die wieder mehr Torgefahr ausstrahlen müssten.

Im Hinspiel hatten die Schwarzenfelder einen Lauf und schafften einen Sieg. "Wir werden uns steigern müssen, denn der TSV wird uns alles abverlangen", mutmaßt aber Richthammer. Eine Punkteteilung strebt er mit seinen Mannen in diesem Derby auf jeden Fall an.

Unverändert schwierig ist die personelle Situation. Zwar steht der zuletzt fehlende Felix Peter für die Offensive wieder zur Verfügung, doch fehlen mit Tom Bayerl und Max Ferstl zwei wichtige Spieler.

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