25.10.2019 - 16:20 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Elf Fragen an Markus Pechtl (FC Wernberg II)

In unserer Rubrik verrät der 24-jährige Mittelfeldakteur, weshalb er den SV Haselbach ganz und gar nicht mag und welchen Einfluss ein ganz bestimmter Trainer an seiner jetzigen Rückennummer hatte.

Markus Pechtl.
von Autor HÜRProfil

Er steht für Vereinstreue und die hervorragende Nachwuchsarbeit im Wernberger Fußball in den vergangenen Jahren. Markus Pechtl, 24-jähriger Mittelfeldantreiber des FC Wernberg II, ist seit Jahren teil seines Vereins, ein waschechter FC`ler. Nebenbei ist er noch als Trainer der U19 SG Weihern/Detag Wernberg/FC Wernberg tätig.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Markus Pechtl: ...definitiv Leidenschaft. Mit seinem Team auf den Platz zu stehen und gemeinsam Erfolge zu feiern ist schon einer der Gründe, warum ich Woche für Woche auf dem Platz stehe. Aber auch die damit verbundenen Freundschaften und das Beisammensein nach Spielen oder Trainingseinheiten machen den Fußball zur schönsten Nebensache der Welt.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Markus Pechtl: Das hat sich eigentlich automatisch von Kind auf so ergeben. Aber grundsätzlich lebt der Fußball von seinen Emotionen, beim Schach kommt mir das ein wenig zu kurz. Wobei ich es bewundere, dass Schachspieler über mehrere Stunden so fokussiert auf ein Brettspiel sein können.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Markus Pechtl: Ein absolutes No-Go, ich bin da eher schlichter unterwegs und bevorzuge die schwarz-weißen Klassiker von Adidas. Die Jugend sieht das mittlerweile oft ein bisschen anders, was dann aber auch kein Problem ist.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Markus Pechtl: Definitiv unser Relegationsspiel zum Aufstieg in die Kreisklasse. Da konnte ich nämlich krankheitsbedingt nicht mitwirken. Das war nach einer tollen Saison schon hart. Aber Gott sein Dank haben wir trotzdem gewonnen.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Markus Pechtl: Meine Kapitänsbinde lasse ich vor dem Spiel immer von einem bestimmten Mitspieler umschnallen. Das haben wir so eingeführt und soll Glück bringen.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die Zehn. Warum?

Markus Pechtl: Die hat mir unser damaliger Aufstiegstrainer Franz Schwirtlich gegeben. Das war natürlich schon eine Ehre wenn man bedenkt, dass einige große Spieler diese Nummer tragen. Man kann aber auf jeden Fall behaupten, dass ich das Trikot des FC Wernberg immer mit Stolz trage, egal welche Rückennummer.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein TSV Detag Wernberg mir bieten, damit ich wechseln würde …. (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Markus Pechtl: Ich glaube die Frage stellt sich gar nicht, ich bin schon immer „FC‘ler“ und bleibe das auch. Außerdem wäre die Summe utopisch.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Markus Pechtl: Da gibt’s mehrere Dinge wie z.B. Geschehnisse beim Weggehen, Wochenendplanungen oder aktuelle Fußballergebnisse. Da sind dann schon mal ein paar Geschichten zum Lachen dabei. Wenn wir dann beim Gegner sind, liegt aber natürlich der Fokus auf dem Spiel.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Markus Pechtl: Ganz klar unser Relegationsspiel aus der vergangenen Saison. Wir haben gegen Weinberg Schwandorf 5:3 gewonnen und uns so den Verbleib in der Kreisklasse gesichert. Ich habe selten so viel Auf und Ab in einen Spiel erlebt. Als wir dann gewonnen hatten, wurde das schon gebührend gefeiert.

ONETZ: 10. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Markus Pechtl: Grundsätzlich wenn bei jeden Zweikampf Karten gefordert werden und nie Ruhe herrscht. Da muss man schon auch manchmal schmunzeln, wenn man die Ansichten mancher Zuschauer sieht. Aber natürlich muss man als Spieler auch wissen, dass sowas irgendwie dazugehört. Wenn es manchmal unter die Gürtellinie geht ist das natürlich nicht so erfreulich.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Markus Pechtl: Am liebsten fahre ich zu einen unserer Nachbarvereine, weil es immer mit einer gewissen Spannung verbunden ist. Jetzt steht z.B. wieder die Begegnung gegen Kemnath an, in dem wir natürlich gewinnen wollen. Gar nicht gerne fahre ich zum SV Haselbach, ich glaube da habe ich noch nie gewonnen.

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