31.08.2018 - 12:09 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Es wird heiß in Wernberg

Derbyzeit in Wernberg: Am Samstag empfängt der TSV Detag den Lokalrivalen FC. Neben aller nachbarschaftlichen Rivalität stehen sich dabei die beiden bislang besten Teams der Bezirksliga gegenüber.

Während FC-Coach Christian Most (Mitte) seiner Mannschaft auf dem Spielfeld Impulse verleiht, dirigiert Detag-Trainer Tom Gietl den Lokalrivalen von der Außenlinie aus. Beide fahren mit ihrer Methode in der bisherigen Bezirksliga-Spielzeit äußerst erfolgreich.
von Externer BeitragProfil

(lfj/she) Die Serie des TSV Detag ist gerissen. Nach fünf Siegen in Folge erlitten die Köblitzer bei der DJK Ensdorf eine unnötige, aber nicht unverdiente 0:1-Niederlage. Dabei verschlief der TSV wieder einmal die erste Halbzeit, in der er zu hektisch agierte und sich mit vielen Abspielfehlern das Leben selbst schwer machte. Am Samstag (Anstoß um 18 Uhr) kommt es zum mit Spannung erwarteten Lokalduell mit dem FC Wernberg.

Großer Respekt

Der Ortsrivale wurde zwar von einigen Experten als Geheimfavorit ausgemacht, doch dass die Truppe des neuen Spielertrainers Christian Most mit sieben Siegen am Stück starten würde, hatten wohl auch die kühnsten Optimisten nicht erwartet. Die "Grün-Weißen" sind nach ihrem irren Lauf der Top-Favorit, der der Konkurrenz zu enteilen droht und deshalb Favorit im Derby, das zugleich das Duell Erster gegen Zweiter ist. Detag-Trainer Thomas Gietl zollt dieser Leistung höchsten Respekt, "Sieben Siege zum Auftakt kommen nicht von ungefähr, das zeugt von großer Qualität. Das müssen wir neidlos anerkennen", würdigt er die Leistung des Rivalen.

Die "Lila-Weißen" rangieren trotz der Pleite in Ensdorf weiter auf Platz zwei. "Das Derby will immer jeder gewinnen, völlig unabhängig von der Tabellenkonstellation. Für die Spieler ist dieses Duell der Höhepunkt der Saison, da bedarf es keiner Extra-Motivation", gibt sich Gietl zuversichtlich. Diesmal ist der Dauerbrenner ein Spitzenspiel, zu dem eine volle Hütte erwartet wird. Während der Woche plagten den TSV aus den verschiedensten Gründen erhebliche Personalprobleme, so dass zum einen das Pokalspiel in Silbersee abgesagt werden musste, und zum anderen etliche Spieler nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnten. Jedenfalls müssen sich die Detag-Kicker erheblich steigern, um am Ende nicht leer auszugehen. In personeller Hinsicht ist gegenüber der Vorwoche deutliche Besserung angesagt: Die Urlauber Fabian Göbl und Christian Luff sowie Patrick Luff kehren in den Kader zurück, so dass neben den Langzeitverletzten nur noch Klaus Moucha (Muskelverletzung) ausfällt.

Eigene Gesetze

Auch beim Ortsrivalen ist die Vorfreude riesig: Nach dem Heimsieg gegen einen starken Gegner aus Schwarzenfeld ist die Most-Truppe bereit für das Wernberger Bezirksliga-Spitzenspiel. Zwar hat der FC mehr Punkte und ein besseres Torverhältnis (mehr Treffer und weniger Gegentore), aber in einem Derby zählt das wenig, weil hier ganz andere Gesetze herrschen. Für FC-Trainer Christian Most war die erste Halbzeit gegen Schwarzenfeld eine der schwächeren Leistungen seiner Schützlinge. Er ist sich mit seiner Mannschaft bewusst, dass im "Auswärts-Derby" eine bessere Organisation, Handlungsschnelligkeit, sowie klarere Offensivaktionen benötigt werden. "Im Derby gibt es keinen Favoriten. Beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe", weist Most die Favoritenrolle von sich.

Detag spielt bislang ebenso eine sehr gute Saison und steht zurecht mit ganz oben. "Der TSV über eine ausgeglichen besetzte Mannschaft, die auf allen Positionen ihre individuellen Stärken hat." Der FC-Kader wird sich gegenüber der Partie gegen Schwarzenfeld zwangsweise nur geringfügig verändern. Hinter dem Einsatz von Stephan Lindner steht noch ein Fragezeichen, da er verletzungsbedingt nicht trainieren konnte. Kein Einsatz ist weiterhin möglich bei Matthias Dietl (Muskelfaserriss), Alexander Biller (Leistungsverletzung) und Alexander Grill (Knieprobleme).

Während FC-Coach Christian Most seiner Mannschaft auf dem Spielfeld Impulse verleiht, dirigiert Detag-Trainer Tom Gietl den Lokalrivalen von der Außenlinie aus. Beide fahren mit ihrer Methode in der bisherigen Bezirksliga-Spielzeit äußerst erfolgreich.

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