10.03.2020 - 18:14 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Kein Wort zum Sport: Thimo Luff

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Fußballer Thimo Luff, was er am brasilianischen Stürmer Ronaldo faszinierend fand und welcher Teamkollege ihn in Sachen Unpünktlichkeit auf die Palme bringt.

von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

So eine Vereinstreue ist unter Fußballern selten: Seit seiner Kindheit kickt Thimo Luff beim TSV Detag Wernberg gegen das Leder. Der 29-Jährige ist nicht nur ein torgefährlicher Mittelfeldspieler (8 Treffer im Saisonverlauf), sondern seit drei Jahren auch Kapitän. Der Landesligaaufstieg ist für den Verfahrensmechaniker für Kunstofftechnik kein Muss, "aber mitnehmen würde ich ihn schon".

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Thimo Luff: In Wernberg. Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich in meinem Heimatort ziemlich wohl. Wenn ich eine Alternative wählen müsste, dann Regensburg – eine coole Stadt.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Thimo Luff: Mein Selbstbewusstsein. Und ich ich denke immer positiv, egal in welcher Lebenslage.

ONETZ: Was war ihr größter Fehler?

Thimo Luff: Da gab es sicherlich einige, aber keinen, den ich so wirklich bereue. Ich finde es ganz normal, Fehler zu machen. Wichtig ist, aus ihnen zu lernen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Thimo Luff: Ronaldo, der Brasilianer. Für mich ist er der beste Stürmer aller Zeiten. Seine Schnelligkeit, seine Wucht, sein Torinstinkt haben mich fasziniert.

ONETZ: Was war ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Thimo Luff: Ich will nicht ins Detail gehen, aber da ist einiges vorgefallen, was grenzwertig war. Ich war ziemlich frech, konnte mich aber immer wieder gut rausreden.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Thimo Luff: Kaffee trinke ich nicht. Aber ein Bier mit Jürgen Klopp zu trinken, würde mir gefallen. Was er als Trainer leistet, ist Wahnsinn. Ich würde gerne von ihm erfahren, wie er es immer wieder schafft, seine Mannschaft für jedes Spiel auf den Punkt einzustellen.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Thimo Luff: „Hey, es wird doch etwas später als gedacht.“ Ich denke da an meinen Kumpel und Teamkollegen Niko Denkewitz. Der ist in Sachen Verspätungen ein Experte, da habe ich schon einiges mitgemacht.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Siegprämie gekauft?

Thimo Luff: Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass die erste Siegprämie beim Feiern draufgegangen ist. Es war eine ziemlich wilde Zeit damals.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie nicht widerstehen?

Thimo Luff: Süßes mag ich nicht so sehr. Ich bin eher der „deftige Typ“.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht? Bei welcher schalten Sie weg?

Thimo Luff: Das normale Fernsehprogramm läuft bei mir nicht so. Ich bin eher auf Netflix und Dazn unterwegs. Da schaue ich am liebsten Serien, Dokumentationen und auch American Football.

ONETZ: Was ist ihre Lieblingsbeschäftigung?

Thimo Luff: Fußball. Und viel Zeit mit Leuten verbringen, die mir wichtig sind.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Thimo Luff: ... wenig bis nichts anders machen. Ich habe eine Super-Jugendzeit gehabt und viele tolle Menschen getroffen. Das ist mir persönlich das Wichtigste.

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