17.09.2021 - 17:13 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Spitzenreiter SpVgg Pfreimd schon wieder zu Hause - auf Wunsch des Gegners

In der Bezirskliga Nord steht das nächste Landkreisderby an. Der TSV Detag Wernberg darf da gegen den FC OVI-Teunz nicht schludern. Die SpVgg Pfreimd kommt dem Gegner entgegen.

Noah Schmidt ist der starke Rückhalt des FC Wernberg.
von Redaktion ONETZProfil

TSV Detag Wernberg – FC OVI-Teunz Sa. 16 Uhr

(lfj/aho) Viel Aufwand, kein Ertrag! Der TSV Detag Wernberg begegnete in den letzten beiden Partien favorisierten Teams mindestens auf Augenhöhe, konnte aber keinen Zähler gutschreiben und rutschte damit in unmittelbare Nähe zu den Abstiegsplätzen ab. Chancen waren sowohl gegen Hahnbach (1:2), als auch in Luhe-Wildenau (0:2) vorhanden. Zweifellos unter Siegzwang stehen die Köblitzer am Samstag (16 Uhr), wenn Aufsteiger FC OVI-Teunz im Detag-Stadion seine Visitenkarte abgibt. Die „Lila-Weißen“ sollten in diesem überaus wichtigen Match vor dem Gegner gewarnt sein. Auch wenn die Gäste mit nur drei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, wird diese Aufgabe alles andere als leicht. Der Gast aus dem Osten des Landkreises, dessen Kritiken zuletzt besser waren als die Ergebnisse es vermuten lassen, war für den TSV Detag schon immer ein sehr unangenehmer Gegner. Trainer Markus Kipry muss weiter auf einige Akteure verzichten, dennoch ist die klare Zielsetzung für diese Partie, egal wie, ein Heimsieg.

Die unnötige Heimniederlage gegen den SV Etzenricht haben die Spieler des FC OVI-Teunz inzwischen verarbeitet, nun fahren sie selbstbewusst zum TSV Detag Wernberg. Ein Punktgewinn ist das erklärte Ziel des Neulings, der sich in den letzten Wochen in allen Belangen weiterentwickelt hat. Was fehlt, ist in manchen Situationen das nötige Spielglück. Die Platzierung der Wernberger in der Tabelle täuscht nach Meinung des FC-Trainers Mathias Biebl über die Leistungsfähigkeit des Gegners hinweg. Beim FC hat sich die personelle Situation gebessert. Es fehlt nur Siegfried Tröger.

SV Raigering – FC Wernberg Sa. 16 Uhr

(she) der FC Wernberg ist bei den punktgleichen Raigeringern zu Gast. Mit nunmehr 15 Punkten nach 10 Spielen ist man beim FC nicht ganz zufrieden, aber aufgrund der langen Verletztenliste konnte man auch nicht viel mehr erwarten. Dafür soll noch in den zehn ausstehenden Spielen bis zur Winterpause eine höhere Punkteausbeute eingefahren werden.

Beim Auswärtsspiel gegen die Panduren in Raigering erwartet FC-Trainer Christof Schwendner einen Gegner auf Augenhöhe. Mit Alexander Egerer hat der Gegner einen Torjäger, auf den die FC-Abwehr gut aufpassen muss. Vier Tore in den letzten zwei Spielen sprechen für sich. Schwendner will mit seiner Truppe auf die zuletzt wieder gezeigte Stabilität in der Abwehr bauen, sich aber nicht verstecken. Einige Änderungen wird es in der Startformation geben. Es gibt einige verletzte, Innenverteidiger Andreas Lang ist nach seiner Top-Leistung gegen Schirmitz beruflich verhindert.

DJK Ensdorf – SV Schwarzhofen So. 15 Uhr

(hür) Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie steht der SV Schwarzhofen beim Schlusslicht DJK Ensdorf unter Zugzwang. Die Niederlage gegen den SV Etzenricht am Donnerstag im Nachholspiel war verdient, zu wenig aggressiv und dynamisch wirkten die Hartlich-Schützlinge gerade in Halbzeit zwei gegen robustere und erfahrene Gäste aus der Weidener Vorstadt. Trotz der schlechten Tabellenkonstellation der DJK Ensdorf ist der SV Schwarzhofen schon traditionell gefährdet solchen abgeschlagenen Gegnern Aufbauhilfe zu leisten. Die Hauptaufgabe von Michael Hartlich wird es sein, die Spieler von der Einstellung von Beginn an richtig vorzubereiten. Der langfristige Ausfall von Lukas Weiß und das derzeitige Formtief von Goalgetter Andreas Schächerer ist für den ohnehin schwach bemessenen Kader gegen die starken Teams der Liga wohl kaum zu kompensieren. In personeller Sicht ändert sich im Vergleich zum Donnerstagabend nichts beim SV Schwarzhofen.

SpVgg Pfreimd – SpVgg Schirmitz So. 15 Uhr

Das Heimrecht für dieses Spiel wurde auf Wunsch der Schirmitzer getauscht. Mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten 2:2 konnte die SpVgg Pfreimd den Angriff der SV Grafenwöhr auf die Tabellenspitze abwehren. Deshalb zeigte sich Bastian Lobinger auch recht zufrieden in der Nachbetrachtung des Spiels: „Trotz des 0:2-Rückstands haben wir den unbedingten Willen an den Tag gelegt, dass Spiel nicht zu verlieren." Zum Sonntag-Spiel sagt er: „Wir erwarten einen aggressiven und voll motivierten Gegner, der sich durch seine mannschaftliche Geschlossenheit vor allem in der Defensive auszeichnet. Für unser Spiel wird es wieder darauf ankommen in der Defensive die gleiche Stabilität aufzuweisen. Im Spiel nach vorne fehlte es zuletzt an Ideen und Spielfreude. Dies ist ein Punkt, welcher verbessert werden muss," so Lobinger. Johannes Luber kehrt nach Urlaub wieder in den Kader zurück, ansonsten dürfte sich im Kader nicht viel ändern.

 

 

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