24.08.2018 - 13:04 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Wolfgang Richthammers Näschen

Der FC Wernberg ist die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Nord. Wolfgang Richthammer, Trainer des kommenden Gegners aus Schwarzenfeld, hatte die Most-Truppe bereits vor Saisonbeginn auf der Rechnung.

Ein Bild, an das sie sich beim FC Wernberg langsam gewöhnen. Nach dem späten Siegtreffer in Grafenwöhr war der Jubel entsprechend ausgelassen. Im kommenden Heimspiel gegen den Nachbarn aus Schwarzenfeld soll die Tabellenführung verteidigt werden.
von Externer BeitragProfil

(she/aho) Bezirksliga-Tabellenführer empfängt den Landesliga-Absteiger: Am Sonntag um 15.15 Uhr erwartet der FC Wernberg den 1. FC Schwarzenfeld. Der Gast hat nach seinem Abstieg bisher zwei Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage eingefahren. Schwarzenfelds Trainer Wolfgang Richthammer wird seine Mannschaft besonders akribisch vorbereiten. Schließlich ist er der einzige Bezirksliga-Trainer, der vor Saisonbeginn den FC Wernberg favorisierte: "Wenn ich einen Favoriten benennen muss, dann den FC Wernberg. Den hat keiner auf der Rechnung", meinte er. Bisher hat er ja mit seiner Voraussage Recht behalten, da die von den Kollegen gehandelten Favoriten Schwarzhofen, Raigering oder Hahnbach noch nicht so recht in die Gänge gekommen sind. Mit dem Auswärtssieg in Grafenwöhr und den neun Punkten aus der schwierigen Englischen Woche liegt der FC deutlich über den Erwartungen.

Vor dem Spiel gegen Schwarzenfeld stand die Regeneration im Fokus, um gegen einen starken Gegner wieder dagegen halten zu können. Wernbergs Trainer Christian Most hatte schon zuletzt mit einer schwierigen Personalsituation zu kämpfen und in Grafenwöhr nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Die Situation könnte sich weiter zuspitzen, da bei Stefan Lindner vermutlich wieder eine alte Knieverletzung aufgebrochen ist und ein längerer Ausfall droht. Schwarzenfeld ist für Most kein unbekannter Gegner. Mit dem einen oder anderen Spieler hat er noch selbst beim FC gespielt, so dass er die Qualität und Leistungsstärke der Mannschaft hoch einschätzt. Gegenüber dem letzten Spiel fordert Most eine bessere Organisation und weniger Fehler. Der Kader wird sich erneut verändern, da neben dem drohenden Ausfall von S. Lindner Sebastian Preißer im Urlaub ist und die verletzten Dietl, Biller, Grill, Stellmach und Hübner weiterhin fehlen.

"Sahne-Tag" nötig

Beim Gast aus Schwarzenfeld ist sich jeder im Lager der bevorstehenden Bewährungsprobe bewusst. Auf den ersten Blick sprechen sämtliche Fakten eindeutig für die Gastgeber, die bislang alles gewonnen haben und deshalb völlig zu Recht ganz oben in der Tabelle thronen. Die Schwarzenfelder werden einen "Sahne-Tag" brauchen, um gegen den Top-Favoriten, der auf Jahre hinweg zu einer echten Spitzenmannschaft gereift ist, zu bestehen.

Trainer Wolfgang Richthammer, der während der Woche im Urlaub war, zum Spiel aber anwesend sein wird, hat seine Mannschaft entsprechend auf die Spielweise des Gegners eingestellt. Die Gäste vertrauen auf ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihr schnelles Umschaltspiel. Dass die Schwarzenfelder Spieler bis zum Schluss kämpfen können, haben sie auch gegen Ensdorf bewiesen, als der Ausgleich kurz vor dem Ende fiel.

Mit neun Zählern liegt der FC derzeit im Soll, vor allem angesichts der Tatsache, dass sich die personelle Situation erst langsam entspannen wird. In Wernberg will Richthammer versuchen, die Wernberger Stürmer mit einer Defensivtaktik in Schach zu halten. Bis auf den Urlauber Philipp Fischer steht der gesamte Kader zur Verfügung.

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.