29.04.2019 - 13:15 Uhr
Wildenau bei PlößbergSport

A-Ost: SV Wildenau siegt im Derby

Der SV Wildenau besiegt im Derby den SV Floß. Mit dem angepeilten Klassenerhalt möchte der SVW seinen Ruf als "Fahrstuhlmannschaft" der letzten Jahre ablegen. Neu-Trainer Markus Zintl findet dafür die richtigen Lösungen.

Mit Haken und Ösen wurde im A-Klassen-Derby zwischen dem SV Wildenau und SV Floß gekämpft.
von Sebastian SchellProfil

Der SV Wildenau schöpft in der A-Klasse Ost wieder Hoffnung, dem Abstieg in die B-Klasse noch zu entgehen. Mit einem 4:2-Sieg gegen den SV Floß verkürzte der Sportverein den Abstand auf das rettende Ufer auf zwei Punkte.

„Wir wussten, dass es für uns ein wichtiges Spiel ist und sind es dementsprechend konzentriert angegangen. Es war ein verdienter Sieg für uns, den wir uns vor allem durch den nötigen Einsatz erkämpft haben,“ zeigte sich Heimtrainer Markus Zintl zufrieden.

Zuvor zeigte sich seine Mannschaft vor allem zu Beginn hellwach und legte früh durch zwei Standardsituationen in Person von Jürgen Förster (11.) und Benedikt Zeitler (14.) die Grundlage für den vierten Saisonsieg. Danach kamen auch die Gäste besser in die Partie. Christopher Schaller verkürzte nach 33 Minuten auf 1:2. Wildenau hatte an diesem Tag aber die besseren Antworten parat und setzte kurz vor der Halbzeit erneut durch Benedikt Zeitler per Strafstoß einen wichtigen Nadelstich (42.). „Es war eine verdiente Niederlage für uns. Erst die 2. Halbzeit war besser. Trotzdem merkt man, dass die Luft raus ist und wir den ein oder anderen Verletzten haben, was sich schon über die ganze Saison zieht“, sagte Spielführer Daniel Lehner vom SV Floß.

In der Tat zeigten sich die Flosser im zweiten Durchgang verbessert. Als dazu noch Wildenaus Spielmacher Jürgen Förster mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste (70.), brachte Lorenz Varga nur fünf Zeigerumdrehungen später seine Farben auf 2:3 heran. Die Gäste warfen alles nach vorne, aber kurz vor dem Ende sorgte Maximilian Jezela mit seinem Kontertor dafür, dass der SV aus Floß 2019 weiter sieglos bleibt. Dagegen baute Wildenau den Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz auf vier Punkte aus und kann das ständige Pendeln der letzten Jahre zwischen A- und B-Klasse noch abwenden.

Für Trainer Zintl, der in der Winterpause das Amt vom zurückgetretenen Helmut Brenner übernahm, war es der zweite Sieg im fünften Spiel. „Wir haben zu Jahresbeginn einige Umstellungen vorgenommen, die meine Spieler gut umsetzen. Wir geben die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt nicht auf und wollen noch Punkte holen“, kündigt Zintl für die letzten drei Saisonspiele an.

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