02.06.2021 - 16:50 Uhr
WindischeschenbachSport

Kein Wort zum Sport: Roland Lang (Fußball)

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der ehemalige Aufstiegstrainer der SV Grafenwöhr, weshalb er Ailton bewundert, warum er nicht ans Meer will und wohin es ihn mit seiner Frau zieht, sobald er in Pension ist.

Roland Lang führte die SV Grafenwöhr von der Kreis- bis in die Landesliga.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Der Durchmarsch der Sportvereinigung Grafenwöhr von der Kreis- bis in die Landesliga wird auf ewig mit Roland Lang verbunden bleiben. Diesen Doppel-Aufstieg in Folge bezeichnet der 52-jährige Berufssoldat auch als seinen größten, sportlichen Erfolg. Zuvor war Lang sieben Jahre beim FC Tremmersdorf, ein Jahr beim FC Luhe-Markt, acht Jahre beim TSV Erbendorf und eine Spielzeit lang DFB-Stützpunkttrainer in Weiden. In der bevorstehenden Saison 2021/22 wird er keinen neuen Verein übernehmen. "Es gab schon Anfragen, aber ich habe allen noch am Telefon abgesagt, es kam zu keinem Treffen. Erst wenn Corona vorbei ist, steige ich vielleicht wieder ein", sagte Lang.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Roland Lang: Ich möchte hier bleiben, wo ich aktuell lebe: rund um die Zoigl-Hauptstadt Windischeschenbach. Wenn es unbedingt woanders sein müsste, dann irgendwo, wo es ruhig ist, vielleicht an einem See. Ich bin eher der ländliche Typ.

ONETZ: Worüber können Sie so richtig lachen?

Roland Lang: Am besten, wenn ich Leute veräppeln kann, oder auch, wenn ich veräppelt werde. Ich kann also auch über mich selbst lachen – richtig herzhaft sogar.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Roland Lang: Ich wollte immer ein Fußballstar werden, da bin ich krachend gescheitert (lacht). Bei der WM 1974 war ich gerade 5 Jahre alt und habe immer versucht, Gerd Müller oder Paul Breitner nachzuspielen. Es blieb beim Versuch.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Roland Lang: Ein VW Golf Baujahr 1977. Den habe ich nach einem Jahr gecrasht. Danach wurde es mit einem Opel Manta nicht besser (lacht).

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Roland Lang: Mit dem Ex-Fußballer Ailton. Den finde ich richtig lustig. Seit er im Dschungelcamp war, ist mir der noch sympathischer, mit seiner lockeren Art und immer einem Spruch auf den Lippen. Einfach ein geiler, offener Typ.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Roland Lang: Whatsapp. Gerade in der heutigen Zeit mit Corona war die sehr wichtig für die Kommunikation.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Meer oder Berge? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Roland Lang: Auf keinen Fall ans Meer. Ich bin kein Badetyp und einfach in die Sonne legen, geht für mich gar nicht. Dann schon eher in die Berge, an einem Bergsee campen, das könnte ich mir schon vorstellen.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Roland Lang: Meine Pension ist nicht mehr so weit entfernt. Dann wollen meine Frau und ich in die USA reisen, auf einer Pferderanch leben, wie richtige Cowboys eben. Das werden wir uns auf alle Fälle verwirklichen. Im Optimalfall schaffen wir das in Verbindung mit der Fußball-WM 2026 in Amerika. Diesen Trip haben wir ganz fest auf der Agenda.

ONETZ: Wenn Sie sich ein besonderes Talent aussuchen dürften, welches wäre das?

Roland Lang: Ich würde es gerne allen Menschen recht machen. Oder, wenn das nicht geht, hätte ich gerne das Talent, Frauen zu verstehen (lacht).

ONETZ: Welches Buch lesen Sie gerade?

Roland Lang: Facebook (lacht). Das ist das einzige Buch, das ich lese.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/von Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Roland Lang: Als Spieler habe ich kein Geld bekommen, damals hat man noch umsonst gespielt. Vom ersten Trainergehalt habe ich mir eine Sportausrüstung gekauft, Fußballschuhe, T-Shirts fürs Training. Ich war damals noch Spielertrainer beim FC Tremmersdorf.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Roland Lang: Chillen oder Sportsendungen schauen. Aber ich habe auch meine eigene kleine Pferdezucht, mit bereits zwei eigenen Fohlen. Das sind Quarterhorses, eine amerikanische Rasse.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie nicht widerstehen?

Roland Lang: Eis in allen Variationen. Am genialsten ist Eis mit Eierlikör, da kann ich einfach nicht nein sagen.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihren Leben, das Sie bereuen?

Roland Lang: Wer bereut schon nichts in seinem bisherigen Leben? Im Großen und Ganzen passt alles, aber in den letzten zwei Jahren als Realschüler war ich richtig faul. Da habe ich es schon gewaltig schleifen lassen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Roland Lang: Medical Detectives. So ein bisschen Mord vor dem Schlafengehen muss jeden Tag sein. Da werden Original-Mordfälle nachgestellt, und wie diese anschließend aufgeklärt wurden. Das soll aber nicht heißen, dass ich ein blutrünstiger Kerl bin (lacht).

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