18.11.2019 - 13:05 Uhr
Wurz bei PüchersreuthSport

A-Klassen-Spiel der Woche: SG Wurz/Neuhaus holt fünften Sieg in Folge

Kurz vor der Winterpause kommt die Spielgemeinschaft langsam in Fahrt. Zum rechten Zeitpunkt erscheint die Pause dagegen für den Gegner bevorzustehen. Ein Tor für die SG fällt auf kuriose Weise.

David Kreinhöfner (blaues Trikot) erzielte das 1:0 für die SG Wurz/Neuhaus. Der Rettungsversuch von Neukirchens Kapitän Markus Woppmann in bester Torwartmanier kam zu spät.
von Sebastian SchellProfil

Einen standesgemäßen Heimerfolg fuhr die SG Wurz/Neuhaus am letzten Spieltag vor der Winterpause ein. Mit 3:0 (2:0) siegte die Mannschaft von Trainer Michael Sonnberger gegen die DJK Neukirchen/Chr.. „Die Grundlage war vor allem unsere starke erste Halbzeit, als wir eigentlich höher als 2:0 hätten führen müssen. Dazu haben wir über die gesamte Spieldauer fast keine Torchance zugelassen“, freute sich Sonnberger über den fünften Sieg in Serie. David Kreinhöfner sorgte nach zehn Minuten für einen perfekten Einstieg, als er eine Hereingabe von Simon Bösl aus kurzer Distanz verwertete. Etwas kurios fiel der zweite Treffer. Der Großteil aller Spieler auf dem Feld schaltete bereits ab, als ein weiter Ball Richtung Seitenaus trudelte. Das Spielgerät blieb aber an der Eckfahne hängen und damit im Feld. Kreinhöfner reagierte handlungsschnell und bediente Manuel Windschiegl, der per Direktabnahme das 2:0 erzielte (17.). Wurz/Neuhaus verpasste es anschließend, bereits im ersten Durchgang für die Entscheidung zu sorgen und ließ mehrere Hochkaräter liegen.

„Der Sieg für die Gastgeber geht vollkommen in Ordnung. Wir mussten zu viele Ausfälle verkraften, weswegen nicht mehr möglich war. Trotzdem haben wir uns achtbar aus der Affäre gezogen“, resümierte Gästetrainer Thomas Wittmann. Halbzeit zwei beinhaltete wesentlich weniger Tempo, und das Spiel plätscherte die meiste Zeit dahin. Erst Windschiegl setzte mit einem satten Schuss aus 14 Metern kurz vor dem Ende nochmal ein Zeichen und erzielte das 3:0 (85.). Die Spielgemeinschaft ordnete sich damit nach 17 Spieltagen auf dem vierten Tabellenplatz ein. „Wir haben uns nach einem kleinen Umbruch im Sommer langsam gefunden und wollen zwischen Platz drei bis fünf erreichen. Das ist realistisch und würde uns zufrieden stimmen“, analysierte Sonnberger. Sein Gegenüber Wittmann dagegen hätte sich von dieser Spielzeit mehr erwartet: „Wir haben eigentlich das Potenzial, besser dazustehen als Platz elf. Das ist allerdings das Ergebnis von mangelnder Trainingsbeteiligung und vielen fehlenden Leistungsträgern. Deswegen stehen wir dort auch zu Recht. Ich hoffe das wird im neuen Jahr besser, damit wir nochmals angreifen können.“

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