Gefangener Alkohol-Teufel, zerstörtes Spiegelbild, Mädchen ohne Maske: Die besten Plakate gegen das Komasaufen waren im Stiftland-Gymnasium ausgestellt. Schulleiter Georg Hecht eröffnete mit DAK-Chefin Caroline Schießl die neue große Wanderausstellung der DAK-Gesundheit zum steigenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen.
Unter dem Motto "Bunt statt blau" hatten sich im Frühjahr 2017 mehr als 10 500 Schüler aus ganz Deutschland mit Bildern und frechen Sprüchen an einem Wettbewerb beteiligt. Darunter auch mehrere Schüler des Stiftland-Gymnasiums. Auf ihrer Tour kamen die 32 Motive der Landesgewinner und Sonderpreise "Junge Künstler" nach Tirschenreuth, um über die Gefahren beim Rauschtrinken aufzuklären. Darunter war auch das Werk der Landessiegerin Bayern Sophie Legat vom Stiftland-Gymnasium Tirschenreuth.
Hintergrund der Kampagne: Jedes Jahr landen rund 22 000 Kinder und Jugendliche mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus - davon mehr als 3 000 im Alter zwischen 10 und 15 Jahren Nach einer aktuellen Studie haben fast 70 Prozent aller 12- bis 17-jährigen Jugendlichen schon einmal Alkohol getrunken. Bei etwa jedem sechsten Schüler gab es in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einen Tag mit Rauschtrinken, also den Konsum großer Mengen Alkohol bei einer Gelegenheit. "Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter", erklärt Caroline Schießl, Chefin der DAK-Gesundheit in Weiden.
Schulleiter Georg Hecht findet die Ausstellung einen guten Ansatz: "Zum Thema Komasaufen sprechen die jungen Künstler eine klare und oft drastische Sprache. Es ist eine prima Idee, über Plakate das Thema Alkoholmissbrauch aufzugreifen. Außerdem sind wir natürlich besonders stolz, dass mit Sophie Legat und Lena Landgraf zwei junge Talente unserer Schule Preise im letzten DAK-Wettbewerb gewonnen haben."












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