15.12.2017 - 20:10 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

10 000 Walzen in einem Jahr produziert Bestes Jahr in der Geschichte von Hamm

Die Firma Hamm hat allen Grund für eine große Weihnachtsfeier. Das beste Jahr in der Geschichte liegt hinter dem Walzenhersteller. Und die Zeichen stehen weiter auf Expansion.

Brechend voll war am Freitagnachmittag das Kettelerhaus in Tirschenreuth. Kein Wunder, der größte Arbeitgeber der Stadt, die Hamm AG, lud zur Weihnachtsfeier ein.
von Konrad RosnerProfil

Im Beisein des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Domenic G. Ruccolo warteten die beiden Vorstände der Hamm AG, Reinhard Baisch und Dr. Stefan Klumpp, bei der Weihnachtsfeier der Hamm AG im Kettelerhaus mit eindrucksvollen Zahlen auf: 10 000 Walzen, so viele wie noch nie, wurden 2017 in der Hamm AG in Tirschenreuth produziert. So viele Walzen hat noch nie ein Unternehmen in einem Jahr auf den Markt gebracht.

"Eine fantastische Leistung", so Ruccolo in seinem Grußwort. In Tirschenreuth, so die beiden Vorstände, gab es eine Umsatzsteigerung von elf Prozent, von 351 Millionen Euro auf 389 Millionen Euro. 2017 war damit das beste Jahr in der Firmengeschichte der Hamm AG. Es wurde aber auch kräftig investiert, so entstand für 19 Millionen Euro eine hochmoderne Logistikhalle, zudem wurde eine neue Schulungshalle gebaut. Insgesamt wurden am Standort Tirschenreuth 30 Millionen Euro investiert. Knapp 1000 Mitarbeiter beschäftigt die Walzenfabrik in Tirschenreuth. 2017 gab es 93 Neueinstellungen, davon sind 15 Auszubildende.

Die beiden Vorstände meinten, dass diese Bilanz ein tolles Abschiedsgeschenk an die beiden Wirtgen-Brüder sei, aber auch ein toller Einstand für die John-Deere-Group, deren Engagement für die Hamm AG eine einmalige Chance sei, die Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben. Innovation, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Globalität seien die Tugenden von Hamm, dies solle auch 2018 so sein.

Bürgermeister Franz Stahl sicherte in seinem Grußwort die volle Unterstützung der Stadt bei der Schaffung weiterer Flächen für die Hamm AG zu. "Wir schaffen Platz", so Stahl, der betonte, dass die Zukunft von Hamm am Standort Tirschenreuth gesichert sei. Stahl: "Hier gibt es viele motivierte Mitarbeiter, das spricht für die Qualität in Tirschenreuth, es spricht für die bayerische Qualität."

In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde besteht die Möglichkeit, das Areal nördlich der Betriebsfläche der Fa. Hamm einer Bauleitplanung zuzuführen. Der Stadtrat hat im September bereits Schritte für die Erweiterung des Bebauungsplanes im Industriegebiet Wagnerholz auf den Weg gebracht. Die Firma Hamm hat Ende Oktober einen Antrag auf Erwerb von ca. 35 000 Quadratmeter Grund gestellt. Der Stadtrat hat dem bereits zugestimmt.

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