Immerhin waren es ehemalige Domspatzen, die die Besucher mit anspruchsvollen Liedbeiträgen beschenkten. "Maria ist in unserer katholischen Tradition neben Jesus Christus im Mittelpunkt unserer Verehrung", brachte es Dekan Alexander Hösl in seiner Begrüßung auf den Punkt. Es gebe nicht viele biblische Stellen, in denen Maria vorkomme. In jenen im Neuen Testament stehe jedoch nicht ihre Person im Vordergrund, sondern sie verweise stets auf ihre Gottesbeziehung und auf Jesus. Stadtpfarrer Hösl freute sich über den Besuch der zwölf Vokalisten, die wieder eine sorgsame Auswahl an Marienliedern getroffen hatten. Der Lobpreis Marias beginne immer mit dem Lobpreis des dreifaltigen Gottes.
Diese liebevolle, aufmerksame, berufene und zutrauliche Art wurde in dieser musikalischen Feierstunde exemplarisch an Maria mit dem Gruß des Engels, dem "Ave Maria", betrachtet, verwies Kruschina auf das gut einstündige Programm. Vom "Gloria Patri" von Johann Pachelbel über die Gregorianischen Gesänge im zweiten Block bis hin zum traditionellem "Maria breit den Mantel aus" durften sich die Besucher den Huldigungen der Gottesmutter hingeben. Fast wollte man nach dem letzten Klang das Klatschen unterbinden und das Konzert in den Gedanken nachhallen lassen, so schön war dieses musikalische Geschenk.













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