Mit dem überwiegend auf Direktvermarktung und ortsansässige Anbieter ausgerichteten Konzept betrat Waidhaus 2015 Neuland. Dieser Sonntag war da keine Ausnahme. Die Veranstaltung profitierte vor allem von den Grenztouristen, die den Kauf einer tschechischen Autobahn-Vignette umgehen. Sehr viele Durchreisende wollten sich das Geschehen bei strahlendem Sonnenschein, Blasmusik und Menschenansammlungen nicht entgehen lassen.
Eine reichhaltige Produktpalette versüßte den kurzen Halt, mit dem sich ein Imbiss oder der Genuss einer besonderen Spezialität verbinden ließ. Darüber hinaus zog es auch die Einheimischen auf dem nördlichen Marktplatz. Der Auftakt gehörte den Kirchenbesuchern, die nach dem Gottesdienst rechtzeitig auf der Matte standen. Die ersten Runden durch die Marktbuden umrahmte wenig später das Standkonzert des "Großen Vereinsorchesters" unter Leitung von Hermann Mack.
Bürgermeisterin Margit Kirzinger dankte allen Fieranten fürs Mitmachen, durch die der Markttag erst an Qualität und Quantität gewinne. Das Engagement von Imkerverein und Direktvermarktern aus der Marktgemeinde lobte die Rathauschefin besonders. Zudem sei die Vielfalt in ihrer Zusammenstellung weit und breit ein Alleinstellungs-Merkmal. Bis in die frühen Abendstunden hinein herrschte in der "guten Stube" des Grenzorts ein fröhliches Treiben, und nicht ein Tropfen beeinträchtigte den Markttag, obwohl es ringsum teilweise ergiebig regnete.



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