17.05.2018 - 20:10 Uhr
Oberpfalz

Gemeinderatssitzung in Freudenberg Generell nichts gegen Schilder

Zwei gewerbliche Betriebe beantragen bei der Gemeinde, an der Einmündung der Ortsstraße "Kirchplatz" in die Staatsstraße 2399 Hinweisschilder anzubringen. Zur Entscheidungsfindung gehen Bürgermeister Alwin Märkl und sein Gemeinderat an Ort und Stelle.

Der Gemeinderat von Freudenberg mit Bürgermeister Alwin Märkl (4. von rechts) bei der Beurteilung eines Standortes für Hinweisschilder auf Gewerbetreibende vor Ort.
von Alfred SchornerProfil

Freudenberg. Bereits in der vorangegangenen Sitzung sprachen sich die Räte für diese Maßnahme aus, stellten aber fest, dass diese bei Bedarf auch auf andere Ortsteile als Konsequenz ausgedehnt werden müsse. Märkl erläuterte dazu bei dem Ortstermin, dass das Bauamt grundsätzlich mit der Anbringung von Hinweisschildern einverstanden sei, sofern Sichtdreieck und Lichtraumprofil nach den einschlägigen Vorschriften eingehalten würden. Die Polizei hingegen betrachte die Anbringung nichtamtlicher brauner Schilder mit der Größe von 30 mal 80 Zentimeter als nicht zulässig.

Um ein geordnetes Bild zu wahren, war sich das Gremium einig, Schilder einheitlich zu beschaffen und zwar mit einheitlichen Größen und Schriftzügen. Der Standort wurde festgelegt, alle dafür in Frage kommenden Gewerbetreibenden sind durch die Verwaltung zu informieren.

Bei der anschließenden Sitzung stellte Landschaftsplaner Gottfried Blank die eingegangenen Stellungnahmen und Anregungen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Photovoltaikanlage Etsdorf zur Beratung vor. Die vorbereiteten Abwägungsvorschläge wurden einstimmig gefasst und werden den Behörden zugeleitet.

Enorme Frostschäden

Gemeinderat Johann Gebhard (FW), der die Fliesenarbeiten im Freibad ausführt, berichtete über enorme Frostschäden. Die Kosten für Nachkauf und Fliesenarbeiten werden sich gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Der Bürgermeister Märkl fügte hinzu, dass dadurch das Bad erst zum 16. Mai geöffnet werde. Durch die Leitung der Grund- und Mittelschule Freudenberg wurde das Anliegen herangetragen, ein passendes Corporate Identity zu erstellen. In Gesprächen wurde vereinbart, eine solche erstellen zu lassen, angelehnt an jene der Gemeinde von 2015 Gemeinde. Der Auftrag soll an das Büro Wilhelm zum ermäßigten Preis gehen. Der Gemeinderat konnte sich vom neuen Erscheinungsbild überzeugen.

Ein Blick in die Kriminalstatistik 2017 zeigte , dass die Häufigkeitszahl der Straftaten/1000 Einwohner (27) gegenüber dem Vorjahr unverändert blieb. Im Zehn-Jahres-Vergleich sind stabile Werte bei Gewalt- und Straßenkriminalität, aber ein Rückgang bei Diebstahls-, Sachbeschädigungs- und Betäubungsdelikten zu verzeichnen. Dem Unfallgeschehen war zu entnehmen, dass sich im Gemeindebereich 14 Unfälle, davon zwei mit tödlichem Ausgang ereigneten. Erfreulich sei, dass es erneut keine Schulwegunfälle gab.

Rasenpflege bemängelt

Das Wasserwirtschaftsamt Weiden teilte mit, dass mit der Renaturierung des Fensterbaches und von Teilen des Hammerbachs Ende August oder Anfang September begonnen wird. Gemeinderat Josef Schäffer (CSU) bemängelte beim Baugebiet Aschach Nord die Rasenpflege auf den unbebauten Grundstücken, sowie die mit losem Schotter behaftete neue Straßenführung der AM 30 nach Aschach. Sein FW-Kollege Johann Gebhard zeigte auf Initiative von Aschacher Bürgern die unbefriedigende Verkehrsführung auf den dortigen Dorfplatz auf.

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