Jedes Lebensalter hat seine Besonderheiten – auch beim Wohnen. Sicherheit und Komfort sind wichtig, Dazu gehört ebenfalls Barrierefreiheit. Oberpfalz-Medien bietet am Donnerstag, 27. Oktober 2022, ein kostenloses Lesertelefon an. Zwischen 16 und 18 Uhr beantworten die Architektin Sonja Hopf, spezialisiert auf barrierefreie Umbauten, und Florian Mutzbauer vom Verband der Privaten Bausparkassen Fragen unserer Leser zum Thema "Barrierefreies Bauen und Wohnen". Erreichbar sind die Fachleute unter Telefon 0800/0004743.
Kinderwagen und Rollstuhl brauchen ähnlich viel Platz zum Rangieren. Schwellen und Stufen hingegen bremsen alles, was Rollen hat. Schmale Türen und ein Mini-Badezimmer erschweren die Beweglichkeit. Das gilt besonders für Ältere, die oft allein in ihrer Wohnung leben, aber auch für Familien und für all jene, die gesundheitlich eingeschränkt sind.
Die meisten Menschen möchten gerne bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Jedoch gelten heute nur ein bis zwei Prozent des Wohnungsbestandes in Deutschland als altersgerecht – barrierefrei oder barrierearm. Eigeninitiative ist daher oft gefragt. Wohnberatungsstellen können bei der Planung helfen. Oft genügen schon kleine Veränderungen wie Haltegriffe im Bad oder der Verzicht auf Teppiche.
Wer im eigenen Haus lebt, kann selber entscheiden, ob, wann und wie umgebaut wird. Ist der Kauf einer Immobilie geplant, lässt sich Barrierefreiheit von vornherein in den Blick nehmen. Das kann später teure Umbauten ersparen. Wie lässt sich ein Einfamilienhaus altersgerecht gestalten? Wann ist ein Bad barrierefrei? Wie kann man in älteren Häusern Barrieren reduzieren? Wer hilft bei der technischen Planung? Wie kann man das finanzieren? Wo beantragt man Fördergeld? All diese Fragen beantworten Sonja Hopf und Florian Mutzbauer.















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