14.05.2021 - 00:05 Uhr
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Wissenswertes über die Zwergfledermaus

Die Zwergfledermaus ist die am häufigsten vorkommende Fledermausart in Europa. Trotzdem ist sie streng geschützt und im Bestand gefährdet.

3,5 bis 7 Gramm wiegt eine Zwergfledermaus.
von Sandra Schmidt Kontakt Profil

Überfamilie: Glattnasenartige (Vespertilionoidea)

Familie: Glattnasen (Vespertilionidae)

Unterfamilie: Eigentliche Glattnasen (Vespertilioninae)

Tribus: Pipistrellini

Gattung: Zwergfledermäuse (Pipistrellus)

Art: Zwergfledermaus

Wissenschaftlicher Name: Pipistrellus pipistrellus

Die Zwergfledermaus gehört zusammen mit der Mückenfledermaus zu den kleinsten ihrer Gattung. Sie hat eine Flügelspannweite von bis zu 25 Zentimetern, eine Körpergröße von 4,5 Zentimetern und ein Gewicht von 3,5 bis 7 Gramm. Die Zwergfledermaus ist die häufigste Fledermausart in Europa. Obwohl sie so verbreitet ist, ist sie im Bestand gefährdet. Sie verliert ihre Quartiere, unter anderem durch Gebäudesanierungen. Durch den Einsatz von Pestiziden wird ihr die Nahrungsgrundlage entzogen. Wie alle europäischen Fledermausarten ist sie streng geschützt.

Die Zwergfledermaus ist ein Säugetier. Ihre Hauptnahrung sind Insekten. Sie jagt sie auch in besiedelten Gebieten rund um die Straßenbeleuchtung.

Ihre Sommerquartiere haben Zwergfledermäuse meistens in Gebäuden. Im Mai beziehen die Weibchen ihre Wochenstuben-Quartiere. Hier ziehen sie im Juni und Juli für rund einen Monat ihre Jungen auf. 50 bis 100 Tiere kommen hierzu zusammen, nach der Aufzucht löst sich die Gemeinschaft auf. Männliche Zwergfledermäuse bevorzugen Einzelquartiere. Um zu überwintern, ziehen die kleinen Säugetiere in Keller, Tunnel, Gebäude, Höhlen oder Felsspalten.

Echter Sympathieträger: die Ackerhummel

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