18.11.2019 - 15:17 Uhr
AmbergDeutschland & Welt

Barbara Meier und Angela Merkel im "Fair-Fashion-Talk"

Barbara Meier engagiert sich seit Jahren für ein besseres Leben: für eine gesündere Ernährung, gegen Plastikmüll im Meer, für umweltfreundliche Mode. In Berlin traf das Topmodel und Schauspielerin jetzt die Bundeskanzlerin zum Smalltalk.

Barbara Meier, Gerd Müller und Angela Merkel im Futurium in Berlin.
von Frank Werner Kontakt Profil

Babsi und die große Politik: Top-Model Barbara Meier hat bei der Veranstaltung "Eine Welt - Unsere Verantwortung" in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel und Entwicklungshilfeminister Gerd Müller getroffen. " Kleiner Fair-Fashion-Talk", schreibt die Ambergerin auf Instagram. Merkel sei ganz begeistert gewesen, "aus welchen (recycelten) Materialien man mittlerweile Kleidung herstellen kann" . Meier: "Vielleicht sehen wir sie ja auch bald in Kleidung aus Bananenfasern oder ähnlichem." Die 33-Jährige appellierte außerdem "an alle Staaten dieser Welt", dass diese daran arbeiten müssten, die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN einzuhalten. Den Worten von Merkel und Müller müssten "natürlich auch die richtigen Taten folgen", forderte Meier. Sie ist seit dem Jahr 2017 Botschafterin für faire und umweltfreundliche Mode für das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Außerdem ist die Oberpfälzerin seit 2015 Botschafterin des WWF für das Projekt „Geisternetze“, das sich gegen Plastikmüll im Meer einsetzt und über die Umweltauswirkungen und Gefahren der im Meer treibenden Fischernetze informiert.

Merkel sprach sich in Berlin für mehr Einsatz für nachhaltige globale Entwicklung aus. Insgesamt gebe es zu wenige Fortschritte, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Merkel forderte stärkere Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Welt. „Den Klimawandel zu verhindern und seine Folgen einzudämmen, das ist eine Existenzfrage“, sagte die CDU-Politikerin. Insgesamt gebe es zu wenige Fortschritte, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Für eine lebenswerte und menschenwürdige Zukunft müsse es einen tief greifenden „Wandel in der Gegenwart“ geben. Merkel sprach auf der Veranstaltung „Eine Welt – Unsere Verantwortung“, mit der das Bundesentwicklungsministerium eine Kampagne für nachhaltige Entwicklung einläutete. Politiker, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft tauschten sich darüber aus, wie Deutschland globale Verantwortung übernehmen kann. Schon jetzt müssten 20 Millionen Menschen aus den Dürreregionen Afrikas fliehen. Zugleich wachse die Weltbevölkerung weiter: Für die Zeit bis 2050 erwarteten Experten eine Zahl von zehn Milliarden Menschen auf der Welt.

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