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Diese Urteilsverkündung polarisiert ganz offensichtlich ungemein. Zunächst möchte ich anmerken, dass ich keinerlei Verbindungen zu beiden beteiligten Parteien habe. Auch mich stimmt es traurig, wenn ich die aktuellen Berichte zur Abwicklung der Spendenaktion in der Presse verfolge.
Das engagierte Handeln der Kolpingsfamilie und der immense Aufwand, den Ehrenamtliche bereitwillig auf sich genommen haben, um zu helfen, endete nun bedauerlicherweise in dieser misslichen Lage, in der sich der Verein aufgrund der steuerlichen Problematik befindet. Dass Bastis Familie den nicht als gemeinnützig anerkannten Teil des Vorschusses zurückzahlen muss, empfinde ich als absolut gerechtfertigt, denn die Behandlungskosten wurden inzwischen von der Krankenkasse übernommen und der restliche, im Sinne des Spendenzwecks anerkannte Anteil aus der Vorauszahlung verbleibt bei der Familie für die Begleichung ihrer entstandenen Ausgaben.
Wenn auch in dem Flyer von Lebenskosten, Gehaltsausgleich, Fahrt- und Übernachtungskosten etc. die Rede war, so ging es doch primär um die Finanzierung der lebensrettenden Operation für den kleinen Basti und die unkalkulierbaren hohen Kosten rund um den USA-Aufenthalt, was eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst hat. Ansonsten wären sicherlich nicht so viele Spendengelder geflossen, da erst diese tragische Notlage Emotionen ausgelöst hat. Schließlich gibt es genug andere Eltern, die ebenso ein schwerkrankes oder behindertes Kind haben und ungefragt erheblichen finanziellen Mehraufwand über Jahre oder gar Jahrzehnte auf sich nehmen müssen, ohne Unterstützung von dritter Seite zu erfahren. Daher ist eine Alternativverwendung der Gelder für andere schwer erkrankte Kinder, die sich in einer akuten lebensbedrohlichen Notsituation befinden und auf finanzielle Hilfe von außen angewiesen sind, ganz in meinem Sinne. Das Los der Familie ist unbestritten hart, da Basti ein Leben lang gesundheitliche Einschränkungen haben wird und die Eltern neben der Sorge um ihr Kind zusätzlich noch finanzielle Nachteile hinnehmen müssen. Dies rechtfertigt aber meines Erachtens nicht deren Sichtweise, Geld u. a. für eventuell künftigen Bedarf zur Seite zu legen und dringenderen Zwecken damit den Vorrang zu nehmen. Wenn mit diesem "Überschuss" auch nur ein weiteres Kinderleben gerettet werden kann, hat dies für mich klar oberste Priorität und spiegelt auch meiner Ansicht nach den ursprünglichen Spendengedanken der Mehrheit der Spender wider. Wäre die Behandlung von vorne herein von der Krankenkasse übernommen worden und die Übernahme der Kosten nicht in Frage gestanden, hätte die Familie auch kein "Sicherheitspolster" obendrauf erhalten, und mithilfe der Spendenaktion konnten doch vor allem die mit der Reise zusammenhängenden Kosten gedeckt werden.
Schade finde ich besonders, dass durch diesen unguten Verlauf der eigentlich so erfolgreichen Spendenaktion nun etwas Negatives anhaftet und der ein oder andere künftig wohl nicht mehr so spontan und ohne Bedenken spenden wird. Das wird vermutlich in den Köpfen vieler in Erinnerung bleiben und die Spendenbereitschaft herabsetzen.
Letztlich sind wir aber doch alle froh und dankbar, dass Basti lebt und ihm dank der Solidarität vieler Menschen so schnell die dringend lebensnotwendige OP ermöglicht wurde. Und genau das wünsche ich mir auch für viele weitere Kinder mit ähnlich schlimmen Schicksalen, welche sich nichts sehnlicher wünschen als einfach nur weiterleben zu dürfen.
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Verachtend der Umgang mit dieser ohnehin schon geschundenen Familie!
Hier geht es wieder mal um Gesetze und Regeln die nicht Entscheidungen des Herzens sind.
Wahrscheinlich vergönnt man dieser kleinen" in Bedrängnis befindlichen Familie "kein weiteres glücklich sein. Besser wäre es gewesen, wenn jeder einzelne Spender sein Obolus bei der Familie an der Haustüre abgegeben hätte!
Der Herrgott hätte nicht so entschieden!
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Ganz ihrer Meinung! Und wenn er sich davon ein Fahrrad kauft, in den Urlaub möchte oder als Rücklage für seine Zukunft die sowieso ungewiss ist verwendet, dann freu ich mich auch mit ihm! Man hätte nichts spenden dürfen, wenn man es ihm nicht gönnt!
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Ganz ihrer Meinung! Und wenn er sich davon ein Fahrrad kauft, in den Urlaub möchte oder als Rücklage für seine Zukunft die sowieso ungewiss ist verwendet, dann freu ich mich auch mit ihm! Man hätte nichts spenden dürfen, wenn man es ihm nicht gönnt!
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„Spenden für Basti“ nimmt leider einen traurigen Verlauf wie ich finde. Vor 2 Jahren haben sich noch Menschen einer ganzen Stadt, nein sogar ein ganzer Landkreis mit einem schwer Herzkranken kleinen Jungen solidarisiert. Basti`s Schicksal hat viel berührt und animierte zu Helfen. Gott sei dank konnte die Behandlung in der USA zeitnah begonnen werden und Basti`s gesundheitlicher Zustand hat sich langsam gebessert. Ich sage gebessert, denn geheilt ist er leider nicht. Auf der Spendenseite von Basti und seiner Familie wurde natürlich in erster Linie für die Behandlung in den Staaten aufgerufen, da die Kostenübernahme durch die Krankenkasse völlig in den Sternen stand. Scrollt man allerdings auf der Website etwas runter, wurde der zukünftige Spender über sonstige anfallenden Kosten informiert die die Familie belastet. Da wären z.B. Lebenskosten während der langen Krankenhausaufenthalte, Ausgleich des entfallenen Gehalts der Eltern, Fahrtkosten, Übernachtungskosten und vieles mehr. Zusätzlich kamen Belastungen wie Verslust des Arbeitsplatzes und des Autos, wichtige Baumaßnahmen im Eigenheim usw..
Als ob das nicht reicht! Jetzt die Frage was mit den Spendengeldern passiert.
Wie sieht es eigentlich aus, wenn man seine Spende bei einer Veranstaltung eines Vereines geleistet hat und der Verein jetzt seine Spende wieder zurück haben will. Darf der Verein dann die zurück gezahlte Summe für seine eigenen Projekte verwenden, obwohl das Geld eigentlich für Basti bestimmt war? Diese Frage und viele mehr stell ich mir als Spender.
Mir persönlich war es von Anfang an klar wohin meine Spende geht. Sie soll an Basti gehen!
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