(wüw) Das Landespflegegeld kommt gut an. Anfang November waren 303 425 Anträge für die 1000 Euro für Angehörige von Pflegebedürftigen eingegangen, bestätigt ein Sprecher des Bayernischen Gesundheitsministeriums. "Nach unseren Schätzungen dürften rund 360 000 Menschen in Bayern Anspruch auf Landespflegegeld haben", so der Sprecher weiter. Damit haben gut 84 Prozent der Anspruchsberechtigten den Antrag gestellt.
Für das Förderjahr läuft die Antragsfrist bei Ende Dezember. "Für die Folgejahre wird die Leistung ohne neuen Antrag gewährt", heißt es in einer Infobroschüre. Bei Änderungen, des Leistungsanspruchs müsse die Pflegegeldstelle informiert werden. Leistungsberechtigt ist, wer in Bayern lebt und vom Medizinischen Dienst in Pflegegrad 2 oder höher eingestuft ist. Anträge gibt es im Internet oder bei Finanz- und Landratsämtern.
Zuständig für die Bearbeitung ist noch das Landesamt für Finanzen. "Ab 2019 wird das Verfahren durch das Landesamt für Pflege in Amberg abgewickelt", erklärt der Sprecher des Gesundheitsministeriums. Das Amt dort arbeitet seit September, derzeit mit 36 Kollegen, bis zum Jahresende sollen es bis zu 50 sein, meldet das Gesundheitsministerium. Damit ist die Sollstärke lange nicht erreicht. Das Landespflegeamt werde weiter aufgebaut. "Im Vollausbau sollen dort rund 350 Personen beschäftigt werden", bestätigt der Ministeriumssprecher.













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