Wiesent
30.01.2026 - 13:04 Uhr

Explosion auf A3 bei Regensburg: LKA prüft Spuren zu Automatensprengern

In einem Wagen auf der Autobahn 3 machen Polizisten einen mutmaßlich explosiven Fund - und sprengen ihn kontrolliert. Jetzt werden erste Hinweise zum möglichen Hintergrund bekannt.

Die A3 blieb in Fahrtrichtung Passau bis zur Mittagszeit gesperrt. Bild: Armin Weigel/dpa
Die A3 blieb in Fahrtrichtung Passau bis zur Mittagszeit gesperrt.

Nach der kontrollierten Sprengung mutmaßlich explosiver Gegenstände in einem Wagen auf der Autobahn 3 prüfen Ermittler unter anderem Spuren zur Geldautomatensprenger-Szene. Ermittelt werde weiter in alle Richtungen, einem Zusammenhang mit diesem Hintergrund werde dabei aber nachgegangen, sagte ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) der Deutschen Presse-Agentur. Einen politischen Hintergrund schließen die Ermittler derzeit demnach aus.

Die Frau am Steuer des Wagens und ihr Beifahrer sollen demnach noch am Freitagnachmittag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg vorgeführt werden. Dort würde dann über eine mögliche Untersuchungshaft für die beiden Festgenommenen entschieden. Die Ermittlungen laufen laut Angaben des Landeskriminalamts derzeit wegen des Verdachts auf Vorbereitung eines Explosionsverbrechens und Verstöße gegen das Sprengstoffrecht.

Wiesent30.01.2026

© dpa-infocom, dpa:260130-930-619235/1

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.