Bayern
13.03.2021 - 09:49 Uhr

Bayern meldet vorläufigen Impfrekord

Nehmen die Impfungen gegen das Coronavirus nun Fahrt auf? Das Bayerische Gesundheitsministerium meldete am Samstag einen neuen Impfrekord.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Archivbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) meldet einen Rekord bei Corona-Impfungen in Bayern. Wie sein Ministerium am Samstag mitteilte, wurden am vergangenen Donnerstag knapp 47.000 Menschen geimpft - so viele wie noch nie zuvor an einem Tag. „Wir haben einen neuen Impfrekord. Am Donnerstag haben wir 46.813 Impfungen im Freistaat verabreicht“, sagte Holetschek.

Bayern auf Platz 3

In gut zweieinhalb Monaten wurden demnach in Bayern bislang (Stand 12. März) schon 1.504.039 Mal geimpft. 1.026.999 davon waren Erst- und 477.040 Zweitimpfungen. Im Verhältnis zur Bevölkerung liege Bayern damit im Vergleich der Bundesländer auf Platz drei, sagte Holetschek.

Seit Beginn der Corona-Impfungen Ende Dezember 2020 hat Bayern nach Ministeriumsangaben vom Bund 1.934.850 Impfdosen geliefert bekommen. Den Unterschied von gut 400.000 Dosen erklärt Holetschek mit einem festgelegten Lieferplan und damit, dass Bayern Reserven zurückhält, „um bei möglichen Lieferengpässen weiterhin Zweitimpfungen garantieren zu können“.

Software für Lieferwahrscheinlichkeiten

Bayern arbeite mit dem Impfstoffhersteller Biontech zusammen für eine Software, die Lieferwahrscheinlichkeiten – unabhängig vom Hersteller – präzise berechnen soll. „Damit wollen wir auch frühzeitig erkennen, ob Kapazitätsengpässe drohen“, sagte Holetschek. „So können wir flexibel reagieren und bei Bedarf aufstocken. Die neue Software wird unsere Impflogistik einen großen Schritt nach vorne bringen.“

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