Bayern
17.11.2020 - 15:39 Uhr

Bergwacht muss immer häufiger wegen Mountainbikern ausrücken

Deutlicher Einsatzanstieg: Immer öfter muss die Bergwacht Bayern wegen Mountainbikern ausrücken. Auffällig ist auch die Zahl von Unfallopfern, die mit dem E-Bike unterwegs waren.

Immer öfter muss die Bergwacht ausrücken - vor allem auch wegen Radfahrern. Bild: Tobias Hase
Immer öfter muss die Bergwacht ausrücken - vor allem auch wegen Radfahrern.

Die Bergwacht Bayern hat in diesem Sommer einen deutlichen Anstieg von Einsätzen wegen Mountainbikern registriert. Nach der am Dienstag veröffentlichten Statistik der Bergretter mussten sie 781 Mal zu in den Bergen verunglückten Zweiradfahrern ausrücken, in den Sommermonaten 2019 war dies nur in 558 Fällen im Freistaat der Fall. Auffällig ist auch die Zunahme von Unfallopfern, die mit einem E-Bike unterwegs waren. Heuer waren dies 89, in der Vorjahressaison nur 9.

Wie die bayerische Bergwacht in Bad Tölz berichtete, wurde in der diesjährigen Sommersaison (1. Mai bis 31. Oktober) mit insgesamt 3482 Einsätzen ein Spitzenwert erreicht (Vorjahr: 3417). Nachdem es zunächst einen Rückgang wegen des Lockdowns gegeben habe, habe es danach in den warmen Sommermonaten bei den Einsätzen Zuwächse von etwa einem Fünftel pro Monat gegeben. Im Oktober folgte dann wieder ein Rückgang.

Insgesamt registrierte die Bergwacht in der Winter- und Sommersaison 2020 zusammen einen Rückgang um etwa 13 Prozent auf 7791 Einsätze. Dies liege aber nur an dem Rückgang in der Wintersaison, erklärte ein Sprecher. „Eine geringe Schneelage und das vorzeitige Aus des Winterbetriebes bei den Bergbahnen im Rahmen des Lockdowns sind hier ausschlaggebend.“

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Weiden in der Oberpfalz31.08.2020
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