Bayern
30.11.2021 - 09:58 Uhr

Söder will Geisterspiele im Fußball

Selbst wenn es nicht bundesweit beschlossen werden sollte, will Markus Söder in Bayern Geisterspiele im Fußball durchsetzen.

Ein trister Anblick: Den "Tooor"-Jubel beim Regensburger Ausgleich gab es nur auf der Anzeigetafel zu bestaunen. Die Ränge blieben beim Geisterspiel gegen Kiel leer, Bild: Alexander Hassenstein/dpa
Ein trister Anblick: Den "Tooor"-Jubel beim Regensburger Ausgleich gab es nur auf der Anzeigetafel zu bestaunen. Die Ränge blieben beim Geisterspiel gegen Kiel leer,

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will im Fußball Geisterspiele auch dann durchsetzen, wenn sich Bund und Länder nicht auf ein einheitliches Vorgehen verständigen können. „Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen“, sagte er am Dienstagmorgen dem Bayerischen Rundfunk. „Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr machen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Seit vergangenem Mittwoch gelten in bayerischen Fußballstadien eine Obergrenze von maximal 25 Prozent Auslastung und die 2G-plus-Regel. Das heißt, geimpfte oder genesene Besucher müssen zusätzlich negativ getestet sein.

Am (heutigen) Dienstag um 13.00 Uhr wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder telefonisch über die Krise beraten.

© dpa-infocom, dpa:211130-99-196572/2

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Amberg29.11.2021
 
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