Bayern
15.11.2020 - 14:51 Uhr

Söder: Ziel ist „einigermaßen normales Weihnachtsfest“

Beim digitalen Bezirksparteitag der CSU Niederbayern hat Ministerpräsident Söder die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verteidigt. Doch er machte auch Hoffnung für Weihnachten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gibt ein Pressestatement. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Bild: Sven Hoppe
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gibt ein Pressestatement. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beim digitalen Bezirksparteitag der CSU Niederbayern die Corona-Einschränkungen verteidigt und zugleich Hoffungen für Weihnachten gemacht. „Unser Ziel muss sein, ein einigermaßen normales Weihnachtsfest zu feiern“, sagte Söder, der am Samstag auch an einer Internet-Landesversammlung der bayerischen Jungen Union teilnahm.

Kontakte um ein Dreiviertel senken

„Wir müssen die Kontakte jedes Einzelnen um ein Dreiviertel senken“, mahnte Söder vor rund 400 zugeschalteten Delegierten und Gästen der Niederbayern-CSU. Die Inzidenzzahl müsse unter 50 sinken. Söder stimmte die Delegierten auch auf eine mögliche Verlängerung der Einschränkungen ein. Wirtschaftshilfen, insbesondere für die Gastronomie und den Kulturbereich, werde es ausreichend geben. Es bleibe auch bei dem Ziel, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen offen zu halten – mit Maskenpflicht auch in den unteren Jahrgangsstufen und einheitlichen Regelungen. „Die Kinder sind beim Thema Maske viel gelassener als manche Eltern.“

"Wohlstand ist kein Automatismus"

Der CSU-Bezirksvorsitzende und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sagte: „Wir nehmen die Sorgen ernst, genauso Kritik und Verunsicherung.“ Nach zehn Jahren des Wachstums und der Vollbeschäftigung habe Niederbayern eine Prüfung zu bestehen. „Wir waren jetzt immer das Höher, Schneller, Weiter gewohnt und haben vielleicht auch die ein oder andere Innovation durch Behäbigkeit und Bequemlichkeit nicht verfolgt.“ Umso wichtiger sei es nun, den Blick auf die Nach-Corona-Zeit zu richten. „Wohlstand ist kein Automatismus“, mahnte Scheuer. Um diesen zu erhalten, brauche es vielfältige Ansätze.

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