Bayern
10.02.2021 - 06:01 Uhr

Zweite Welle trübt Stimmung der bayerischen Wirtschaft

Am härtesten getroffen hat es den Tourismussektor. Auch der Handel wird während des zweiten Lockdowns wieder in seinen Erwartungen gebremst. Nur die Industrie kann etwas Boden gut machen.

Ein Schild mit der Aufschrift „Yes...we are Open“ ist an einem geschlossenen Geschäft zu sehen. Bild: Sven Hoppe
Ein Schild mit der Aufschrift „Yes...we are Open“ ist an einem geschlossenen Geschäft zu sehen.

Die zweite Corona-Welle drückt die Stimmung in der bayerischen Wirtschaft. „Die andauernde und mit viel Unsicherheit belastete Pandemielage trübt die Erwartungen der Betriebe deutlich ein“, sagt der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), Eberhard Sasse. Als zentralen Weg aus der Krise fordert er daher: „Impfen, impfen, impfen“ und „testen, testen, testen“. Zudem bräuchten die betroffenen Branchen schnelle Hilfen des Staates und dürften nicht durch neue Auflagen oder Belastungen ausgebremst werden.

Dabei sind allerdings nicht alle Branchen gleich betroffen. Während die Situation sich in der Industrie zuletzt tendenziell gebessert hat, ging es in Handel und bei den Dienstleistungen wieder nach unten. Auch die starke Baukonjunktur kühlt sich etwas ab. Am härtesten betroffen ist der Tourismussektor. Details zu den Ergebnissen seiner vierteljährlichen Konjunkturumfrage nennt der BIHK an diesem Mittwoch.

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Amberg08.02.2021
 
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