Dieses Fahrzeug soll die Oberpfalz erklären

In Cham wurde das Oberpfälzer Heimatmobil vorgestellt. Es soll ein Museum auf Rädern sein – kann aber auch als Bühne umfunktioniert werden. Erster Gast war der bayerische Finanzminister, der Schafkopfkarten mitbrachte.

Das Heimatmobil wurde von Finanzminister Albert Füracker (CSU, rechts) vorgestellt.
von Redaktion ONETZProfil

Von Michaela Sturm

Das Heimat-Mobil soll die Kultur, die Bräuche, kurz die regionale Identität der Oberpfalz zu den Menschen bringen. Der erste Gast war am Montagnachmittag auf dem Gelände des Chamer Technologie-Campus der bayerische Finanzminister – und Oberpfälzer – Albert Füracker. Schließlich bezuschusst der Freistaat das Projekt des Bezirks mit knapp 180.000 Euro.

Bezirksheimatpfleger Tobias Appl, aus dessen Haus die Idee für das Heimat-Mobil stammt, sprach von einem Multifunktionsmobil. Das Gefährt könne als Bühne für Theater und Bands dienen, als Plattform, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, und habe zugleich einen Strauß an Themen an Bord, die die Oberpfalz ausmachen – von der traditionellen Tracht bis zur im Landkreis Cham produzierten Jeans.

Dabei gehe es keineswegs um Heimattümelei, betonte Füracker. Vielmehr soll das Museum auf Rädern einen Blick auf die Oberpfalz ermöglichen, auf ihre Lebensart und Dialekte, auf Volks- und Popmusik aus dem Bezirk. Aber das Heimat-Mobil lädt auch zum Mitmachen ein. Jeder könne sich über die Web-App unter heimatmobil.de einbringen und zum Beispiel den ihm eigenen Dialekt einsprechen.

Nach und nach soll sich auch das Mobil füllen. Den Anfang machte der Chamer Landrat Franz Löffler. Er hatte ein Klöppelkissen mitgebracht – ein besonders im nördlichen Landkreis Cham heimisches Handwerk. Der Heimatminister spendierte Schafkopfkarten.

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