Meinung Ostern und das Ei des Optimismus

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Die Stimmung an Fasching war wohl nie schlechter als in diesem Jahr. Das Thema Corona mit allen Folgen geht den Menschen zunehmend an die Substanz. Höchste Zeit, endlich mal nicht Trübsal zu blasen, meint Frank Werner.

Berliner Tanzgarde.
von Frank Werner Kontakt Profil
Kommentar

Je länger der Lockdown dauert, um so stärker liegen die Nerven blank. Man muss kein Psychologe von Weltruf sein, um diese Feststellung zu treffen. Das Virus macht zunehmend mürbe und kraftlos. Jedes Fünkchen Hoffnung wirkt deswegen wie eine Vitaminspritze, jeder Rückschlag wie ein Tritt in die Magengrube.

Deswegen hat Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer uns ein schönes Ei ins Nest gelegt, als er Osterurlaub in Deutschland ausgeschlossen hat. Seine Erklärung: Sogar die kleinste Veränderung im Verhalten der Bevölkerung führt zu höheren Infektionszahlen. So viel Offenheit ist selten, besonders klug ist sie nicht. Auch Kretschmer kann schließlich nicht beurteilen, wie sich die bis in den März hinein verlängerten Maßnahmen tatsächlich auswirken.

Ein Schub bei den Impfungen, das Einführen von Schnelltests im großen Stil und vor allem ein weiterhin vernünftiges Verhalten der Menschen sind die Garanten für eine echte Besserung. Die ersten Erfolge bei den Inzidenzzahlen sind sichtbar. Es besteht echter Grund zu Optimismus.

Die Sache mit den Pendlern

Weiden in der Oberpfalz
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