Ein 32-jähriger Mann wollte in der Nacht auf Donnerstag, 2. Januar, eine Bamberger Kirche ausrauben. Dafür ließ er sich in der Martinskirche im Inselgebiet der Stadt über Nacht einschließen. Seinen Plan hatte er jedoch nicht bis zum Ende durchdacht.
Denn kurz nach Mitternacht hörte laut Polizeibericht der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ein verdächtiges Klopfen aus dem Gotteshaus. Dies veranlasste den Mann, die Polizei zu verständigen. Als die Beamten mit einem Verantwortlichen die Kirche öffneten und sich auf die Suche nach dem Verursacher des nächtlichen Lärms machten, entdeckten sie schnell den 32-jährigen Bamberger. Dieser hatte sich, nach eigenen Angaben, am Vorabend im Gotteshaus versteckt und einschließen lassen. Im Schutz der Dunkelheit wollte er wertvolle sakrale Gegenstände erbeuten und unbemerkt flüchten. Hierbei scheiterte er jedoch an den massiven Türen der Kirche. Sein Ausbruchsversuch führte schließlich zur Festnahme.
Wie Manuel Friedrich vom Polizeipräsidium Oberfranken berichtet, verursachte der Bamberger durch die Gewalteinwirkung an den Kirchentüren einen Schaden in Höhe von rund 2500 Euro. Der Wert seiner zum Abtransport bereitgelegten Beutestücke belief sich auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag. Noch am Donnerstag erließ die Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehl gegen den 32-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls in besonders schwerem Fall. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.













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