24.08.2018 - 13:08 Uhr
Deutschland & Welt

Eisenstange im Kopf

Es muss ein schlimmer Anblick gewesen sein: In einem Container liegt ein verunglückter Bauarbeiter, eine lange Eisenstange im Kopf. Es folgt ein behutsamer Einsatz, um das Leben des Mannes zu retten.

Um die Rettung so schonend wie möglich zu gestalten, stiegen die Ersthelfer am Unfallort zunächst in den Container zu dem Bauarbeiter hinab.

München. Als die Rettungskräfte eintrafen, ragte dem Mann eine etwa einen Meter lange Eisenstange aus dem Hinterkopf: Der Bauarbeiter war in München bei einem Betriebsunfall schwer verletzt worden. Die Metallstange mit einem Durchmesser von 12 Millimetern war herabgefallen und hatte den 51-Jährigen am Kopf getroffen.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bargen die Einsatzkräfte den Mann mit Hilfe eines Krans aus einem mit Bauabfällen gefüllten Container in einer Baugrube von etwa zehn Metern Tiefe. Er kam in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unfall am Donnerstag kommen konnte.

Um die Rettung so schonend wie möglich zu gestalten, stiegen die Ersthelfer am Unfallort zunächst in den Container zu dem Bauarbeiter hinab. Dort kürzten sie die Eisenstange mit einer Säge und kühlten das Metall gleichzeitig mit einer Infusionslösung, wie ein Sprecher der Münchner Feuerwehr erklärte. Den Rest der Eisenstange ließen die Retter im Kopf stecken, damit es nicht zu Blutungen kommt.

In Seitenlage wurde der 51-Jährige auf eine Liege gehoben. Anschließend zog ein Kran den Container mitsamt dem Verunglückten aus der Baugrube in die Höhe. Wie es dem Mann ging, konnte der Sprecher am Freitagnachmittag nicht

Mitteilung der Polizei (1225)

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