13.08.2018 - 15:10 Uhr
EnsdorfDeutschland & Welt

Kein Wort zum Sport: Thomas Ehrnsperger

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Regionalliga-Schiedsrichter, welchen gelungenen Streich er mal einem Mitschüler gespielt hat, und warum er sich manchmal über ein Lob nach dem Spiel nicht freuen kann.

Thomas Ehrnsperger vom 1. FC Rieden pfeift jetzt in der Fußball-Regionalliga.
von Kai Gohlke Kontakt Profil

Nach zwei Jahren in der Bayernliga pfeift Fußball-Schiedsrichter Thomas Ehrnsperger vom 1. FC Rieden ab der kommenden Saison in der Regionalliga. Der 27-Jährige studiert Wirtschaftspädagogik in Bamberg und wohnt mit seiner Verlobten in Ensdorf.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Thomas Ehrnsperger: Ich lebe im Vilstal und möchte dort, in der Nähe der Familie und Freunde, auch bleiben.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Thomas Ehrnsperger: Das über sich selbst zu sagen, ist schwierig. Aber ich bin entscheidungsfreudig, übernehme Verantwortung und bin selbstkritisch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Thomas Ehrnsperger: Abseits des Sports fällt mir da keiner ein. Dass man als Schiedsrichter regelmäßig Fehler macht, ist ja kein Geheimnis.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Thomas Ehrnsperger: Spider-Man war mein Held. Und heute habe ich Angst vor Spinnen...

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Thomas Ehrnsperger: Ich besorgte eine Handy-Attrappe, tauschte es mit dem neuen Telefon eines Schulkameraden aus und zerstörte den Dummy. Der Mitschüler ist völlig ausgerastet und aus dem Klassenzimmer gestürmt.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Thomas Ehrnsperger: Mit einem Promi nicht. Sondern mit Thomas Gebele, dem Schiedsrichter-Obmann. Er sagt so oft, „da hast einen Kaffee gut bei mir“, hat es aber noch nie eingelöst.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Thomas Ehrnsperger: Ich mag es nicht, wenn jemand „der Einzigste oder das Einzigste“ sagt. Der Super-Superlativ sozusagen. Als Schiedsrichter: „Schiri, das war dein bester Pfiff heute!“ Gemeint ist der Schlusspfiff...

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Thomas Ehrnsperger: Da kann ich mich nicht mehr erinnern. Vom Taschengeld habe ich mir auf alle Fälle mal eine Handy-Attrappe gekauft.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Thomas Ehrnsperger: Bei Kuchen. Kuchen geht immer, besonders wenn er mit Schokolade ist.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Thomas Ehrnsperger: Ganz gerne schaue ich Galileo, so gar nicht geht das Hartz-4-TV am Nachmittag bei RTL und RTL2.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Thomas Ehrnsperger: Zeit mit meiner Verlobten Theresa verbringen. Und momentan die Hochzeitsvorbereitungen, die steht in zwei Monaten an.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich…

Thomas Ehrnsperger: ...hoffentlich mehr Zeit für die Schule investieren. Aber Fußball war mir wichtiger.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Ammerthal

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.