13.08.2018 - 14:43 Uhr
AmmerthalSport

Kein Wort zum Sport: Dominik Haußner

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der neue Fußballtrainer der DJK Ammerthal, welchen Trainer er für eine "coole Socke" hält, und welche bekannte Fernsehsendung für ihn reine Zeitverschwendung ist.

Wenn Trainer Dominik Haußner in Fahrt kommt, hält es ihn nur schwer in der Coaching-Zone der DJK Ammerthal.

Dominik Haußner beendete nach einem Kreuzbandriss mit 26 Jahren seine Spielerkarriere, wurde beim 1. FC Nürnberg Coach der U 15, betreute dann den BSC Woffenbach und ASV Neumarkt. Der 39-Jährige arbeitet als Kreisjugendpfleger am Landratsamt Weißenburg und wohnt mit seiner Frau und seiner einjährigen Tochter in Hilpoltstein.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Dominik Haußner: Ich bin in Hilpoltstein ganz zufrieden. Es ist einfach ein Privileg, dort wohnen zu dürfen, wo man geboren
wurde und aufgewachsen ist.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Dominik Haußner: Die liegen mittlerweile am Wickeltisch und beim Fahrradfahren mit Babyanhänger.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Dominik Haußner: Die Vertragsverhandlungen mit Tobi Rösl (Sportdirektor der DJK Ammerthal). Er sagt ja von sich, „eigentlich ein ganz Netter“ zu sein. Wenn schon einer von sich selbst „eigentlich ganz nett“ sagt ...

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Dominik Haußner: Wie Lothar Matthäus. Ich hätte auf dem Platz gerne seine Dynamik und seinen unbändigen Willen gehabt. Und ich finde noch heute seine Authentizität gut.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Dominik Haußner: Ich habe mich nie erwischen lassen, deswegen gebe ich jetzt auch keinen zu.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Dominik Haußner: Mit Jürgen Klopp, er ist eine „coole Socke“. Mich beeindruckt, wie er sich in der Öffentlichkeit gibt, wie er mit den Spielern kommuniziert.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Dominik Haußner: Künftig montags den Satz „Die DJK Ammerthal verlor am Wochenende ihr Heimspiel in der Fußball-Bayernliga“.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Dominik Haußner: Vom beruflichen Gehalt eine Playstation, als Trainer eine neue Taktiktafel. So eine kleine für den Spielfeldrand. Die habe ich immer noch.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Dominik Haußner: Tiramisu

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Dominik Haußner: Künftig ist die Sendung „OTV-Rückpass“ Pflicht. Weggeschaltet wird bei „Dschungelcamp“, das ist Zeitverschwendung.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Dominik Haußner: Das Verlassen der Coaching-Zone, davon können einige Linienrichter ein Lied singen. Und die Coaching-Zone in Ammerthal ist klein ... Privat natürlich, Zeit mit der Tochter zu verbringen, überhaupt mit der Familie.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich…

Dominik Haußner: ... nichts ändern und alles wieder so machen.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Weiden in der Oberpfalz

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.