Keine Angst vor Kälte beim Neujahrsschwimmen

Immenreuth
01.01.2023 - 17:06 Uhr

3, 2, 1, Neujahrsschwimmen: In Immenreuth haben sich auch heuer wieder Unerschrockene ins kalte Wasser gestürzt.

Die einen kamen, um ins kalte Wasser zu springen, die anderen, um den unerschrockenen Neujahrsschwimmern in Immenreuth zuzujubeln. Für die Schwimmer hatte die Ortsgruppe der Wasserwacht Kemnath ein Saunafass und einen großen Zuber mit heißem Wasser aufgestellt. Mit dabei – wie jedes Jahr – Christine Frenzl aus Haidenaab. Sie hat noch nie ein Neujahrsschwimmen im Naturerlebnisbad Kemnather Land ausgelassen.

Etwas Spaß muss sein, auch - oder vielleicht gerade - in etwas trüberen Zeiten. Dieser Ansicht ist die Wasserwacht Kemnath. Sie sorgte deshalb am Sonntag für eine Neuauflage des Neujahrsschwimmens im Naturerlebnisbad Immenreuth. Eine Stunde lang ging es dabei am und im Becken hoch her.

Nach einer zweijährigen Zwangspause wegen der Coronapandemie war es die 21. Veranstaltung dieser Art. Immer dabei war Christine Frenzl aus Haidenaab. Sie sprang als eine der Ersten ins kalte Wasser. Zu der vom Schwimmmeister Kai Wolf gemessenen Wassertemperatur von 5,2 Grad sagte sie ganz lapidar: „Das sind fünf Grad zu viel“.

Fast schon frühlingshaft

Mit einem Eisschwimmen hatte die Veranstaltung der Wasserwacht Kemnath im Naturerlebnisbad Immenreuth diesmal aufgrund der fast schon frühlingshaften Temperaturen wirklich nichts zu tun. Das Neujahrsschwimmen 2023 geht als eines der wärmsten in die Geschichte ein. Die Temperaturen waren mit 12 Grad plus fast schon frühlingshaft.

Trotz der Pause hatte die Veranstaltung nicht an Anziehungskraft verloren. So um die 300 Besucher wurden auch diesmal wieder am Beckenrand gezählt. Aus allen Himmelsrichtungen kamen die 65 Akteure, die sich ins Wasser trauten. Als Einzelpersonen oder als ganze Gruppen sprangen sie ins kühle Nass.

Auch Gäste aus der Schweiz

Unter den Hartgesottenen waren diesmal auch die „Thekenathleten & Friends“ aus der Schweiz und Baden-Württemberg, die zurzeit den Campingplatz nebenan für ein paar erholsame Tage nutzen. Vor und nach dem kalten Bad bestand die Möglichkeit, im Saunafass, im heißen Wasser des Zubers oder im Saunazelt Wärme aufzutanken. Taucher sorgten während der Sprünge ins Wasser für die Sicherheit im eisfreien Becken.

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