23.09.2026 - 00:06 Uhr

Maffay zum AfD-Erfolg: Man darf jetzt nicht bequem sein

Peter Maffay versteht die Wahlsiege der AfD als Ergebnis mangelnder Nähe der etablierten Parteien zu den Menschen. Für sich selbst sieht er eine Verpflichtung.

Maffay hält es für seine Pflicht, zum Aufstieg der AfD nicht zu schweigen. (Archivbild) Bild: Hendrik Schmidt/dpa
Maffay hält es für seine Pflicht, zum Aufstieg der AfD nicht zu schweigen. (Archivbild)

Der Rockstar Peter Maffay erklärt die Wahlerfolge der AfD mit einer „Unzulänglichkeit“ der demokratischen Parteien. „Sie haben die Bindung zu den Menschen verloren und ignorieren deren Grundbedürfnisse und Ängste. Sie sprechen nicht mehr deren Sprache“, sagte Maffay dem Magazin „Stern“. „Das hat dazu geführt, dass viele Menschen plötzlich die AfD wählen. Die sind nicht alle rechtsradikal“, ergänzte er. In seiner Rolle als Künstler müsse man Gegenwind aushalten können. „Es ist unsere Verpflichtung, uns zu äußern. Jetzt bequem zu sein, wäre gefährlich.“ 

Gemeinsam mit Johannes Oerding bringt Maffay im Herbst ein gemeinsames Album heraus. Es trägt den Titel „Nashville“ und erscheint am 2. Oktober.

© dpa-infocom, dpa:260922-930-728792/1

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