04.01.2021 - 14:49 Uhr
Maxhütte-HaidhofDeutschland & Welt

Vergewaltigung in Maxhütte-Haidhof: 30-Jähriger vor Gericht

Im Mai vergangenes Jahres soll ein 30-Jähriger in Maxhütte-Haidhof (Kreis Schwandorf) ein Frau überfallen und vergewaltigt haben. Nun steht der Mann vor Gericht. Ihm wird noch ein weiteres, ähnlich gelagertes Verbrechen zur Last gelegt.

In Amberg steht am 7. Januar ein Mann wegen eines Verbrechens vor Gericht, das er vergangenen Mai in Maxhütte-Haidhof verübt haben soll.
von Autor HOUProfil

Es geht um mutmaßlich eines der übelsten Sexualverbrechen, die sich oberpfalzweit in den letzten Jahren ereignet haben. Vor der Ersten Strafkammer des Landgerichts Amberg sitzt ab kommenden Donnerstag, 7. Januar, ein 30-Jähriger, dem vorgeworfen wird, dass er im Mai 2020 bei Maxütte-Haidhof (Kreis Schwandorf) eine zufällig des Weges kommende Frau überfiel und vergewaltigte.

Am 13. Mai letzten Jahres kurz nach der Mittagszeit löste die Burglengenfelder Polizei eine Fahndung aus, an der sich alle in der südlichen Oberpfalz verfügbaren Streifenfahrzeuge beteiligten. Die Beamten suchten nach einem Mann, der um 12.10 Uhr auf einem Waldweg nahe der Stadt Maxhütte-Haidhof eine Spaziergängerin von hinten angefallen und ihr ein Messer an den Hals gehalten hatte.

Massive Drohungen

Was dann dem Ermittlungsergebnis der Strafverfolgungsbehörde zufolge geschah, mutet nahezu unbeschreiblich an. Die zu dieser Zeit ihren Hund ausführende Frau wurde von dem aus einem afrikanischen Staat stammenden 30-Jährigen unter massiven Drohungen gezwungen, in ein Unterholz zu gehen, sich auf den Boden zu legen und zu entkleiden. Unmittelbar danach wurde das wehrlose Opfer zu sexuellen Handlungen genötigt und dann vergewaltigt.

Im Rahmen ihrer Nachforschungen leiteten Kriminalbeamte Überprüfungen zu einem ähnlich gelagerten Verbrechen ein, das sich wenige Tage zuvor an einem Baggerweiher im Regensburger Stadtgebiet ereignet hatte. Am 9. Mai 2020 gegen 21 Uhr war dort ein Mann an zwei Schülerinnen herangetreten und hatte ihnen Geld für sexuelle Handlungen angeboten.

Ins Ufergebüsch gezogen

Als beide ablehnten, wurden sie gepackt, ins Ufergebüsch gezogen und zu Boden gestoßen. Die jungen Frauen wehrten sich mit Fußtritten. Als eine von ihnen versuchte, einen Notruf über Handy abzusetzen, trat der Täter den Rückzug an. Auch diese Gewaltattacke geht nach Auffassung der Ermittlungsbehörde auf das Konto des 30-Jährigen. Unmittelbar nach seiner Festnahme kam der Mann, der damals seinen Wohnsitz in Regenstauf (Kreis Regensburg) hatte, in Untersuchungshaft.

Bericht zur Tat im Mai

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