München
15.12.2023 - 11:19 Uhr
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Meinung: Genderverbot – Endlich wird mal ordentlich durchgegriffen

Mit dem Genderverbot in Bayern werden sich alle Probleme und Krisen in Luft auflösen. Ein nicht ganz ernst gemeinter Kommentar von Jürgen Umlauf.

Kommentar von Jürgen Umlauft
Auf einem Schild wird gendergerecht eine Stylistin beziehungsweise ein Stylist gesucht. In Bayern ist gendern egal. Es soll bald ein Genderverbot gelten. Symbolbild: Jens Kalaene/dpa
Auf einem Schild wird gendergerecht eine Stylistin beziehungsweise ein Stylist gesucht. In Bayern ist gendern egal. Es soll bald ein Genderverbot gelten.

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Kommentare

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Thomas Fleischmann

Auch wenn sich die Gilde der Journalisten, sowie die der Rundfunk- und Fernsehmacher den linken Ideen sehr offen gegenüber stellt, ist es doch nur eine Verdrehung der Tatsachen, die dadurch nicht besser wird: mehr als 2/3 der Bevölkerung (Umfragen je nach politischer Ausrichtung sehen 75-85 Prozent) sind einfach nur genervt von Gendersternchen und Sprachverhunzung und lehnen es kathegorisch ab. Die einzige Lösung kann und muss deshalb sein: weg mit dem Schmarrn! Die überwältigende Mehrheit will es nicht. Eine Zeitung ist der Auflage auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, deshalb halten sich solche sarkastischen Erziehungsversuche wie dieser in Grenzen. Beim steuerzahlerfinanzierten öffentlich-rechtlichen Medienzirkus sieht die Sache aber anders aus: dort gibt man sich immer öfter elitär, oberlehrerhaft und meint dem Volk seine exklusive Meinung aufdrängen zu müssen, da man ja glaubt, es besser zu wissen, als die da draußen, die nur den Laden am Laufen halten, der es Ihnen ermöglicht, dass sie sich überhaupt mit solchen Hirngespinsten auseinander setzen können. So ist es für Journalismus und Medien ein Armutszeugnis, dass erst der von ihnen immer wieder kritisierte Markus Söder daher kommen muss, um dass anzustoßen, was sie längst akzeptieren müssten: das verwirklichen, was die absolute Mehrheit will. Statt sich für das einzusetzen steht die Medienlandschaft nun als Beiwerk daneben und muss zuschauen, wie andere die notwendigen Tatsachen schaffen und die Loorbeeren dafür einsammeln. Sicherlich sammelt Söder damit mindestens soviele Pluspunkte, wie die Medienlandschaft bei der Aktion verspielt hat, da sie sich damit nur die Ablehnung und die Entfremdung der Medienkosumenten verdient hat.

15.12.2023
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