München
23.07.2023 - 13:08 Uhr

Messerattacke in Münchner Bar: 20 Streifen rücken aus

Ein 53-Jähriger soll am Samstagabend in der Münchner Innenstadt den 55-jährigen Freund seiner Ex mit einem Messer angegriffen und sich selbst verletzt haben. Der Angreifer starb an seinen Verletzungen.

Ein Fahrzeug der bayerischen Polizei fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. Bild: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild
Ein Fahrzeug der bayerischen Polizei fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt.

Nach einer Messerattacke in der Münchner Innenstadt ist ein Großaufgebot der Polizei am späten Samstagabend mit etwa 20 Streifen zu einer Bar ausgerückt. Ein 53-Jähriger soll dort einen anderen Mann und sich selbst verletzt haben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der mutmaßliche Angreifer starb demnach noch am Sonntagmorgen im Krankenhaus.

Den Angaben nach war der 53 Jahre alte Mann in der Bar auf einen 55-Jährigen zugegangen und habe unvermittelt mit einem Küchenmesser auf ihn eingestochen. Anschließend verletzte sich der 53-Jährige selbst. Zeugen hätten das Messer daraufhin an sich genommen und den Notruf gewählt. Beide Männer kamen mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser.

Ersten Erkenntnissen nach handelte der Tatverdächtige wohl aus Eifersucht, wie die Polizei mitteilte. Der 55-Jährige sei mit seiner Ex-Partnerin zusammen gewesen.

Etwa 20 Streifen sowie mehrere Rettungsdienste und ein Kriseninterventionsteam waren am Einsatzort, wie es weiter hieß. Die Polizei ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Zuvor hatte die „Bild“ darüber berichtet.

© dpa-infocom, dpa:230723-99-502033/2

 
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