Nürnberg
26.02.2021 - 13:21 Uhr

Wüstenluchs „Philipp“ in Niedersachsen angekommen

Zuvor lebte er in einer Hundehütte in Weiden – von einer Frau illegal als Haustier gehalten. Wüstenluchs "Philipp" hat sein neues Quartier in einer Wildtierauffangstation bezogen. Die Raubkatze scheint sich dort wohlzufühlen.

Die undatierte Aufnahme zeigt den Wüstenluchs „Philipp“ in der Quarantänestation des Tiergartens Nürnberg. Archivbild: Jörg Beckmann/Tiergarten Nürnberg/dpa/
Die undatierte Aufnahme zeigt den Wüstenluchs „Philipp“ in der Quarantänestation des Tiergartens Nürnberg.

Nürnberg/Sachsenhagen. Der in der Oberpfalz beschlagnahmte Wüstenluchs „Philipp“ ist in seinem neuen Zuhause in Niedersachsen angekommen. Die Raubkatze sei am Donnerstag nach Sachsenhagen (Landkreis Schaumburg) in die Wildtierauffangstation verlegt worden, teilte der Tiergarten Nürnberg am Freitag mit. In dessen Außenstation befand sich „Philipp“ gut vier Wochen lang in Quarantäne.

Nach seiner Ankunft in seiner neuen Bleibe sei der Wüstenluchs neugierig gewesen und habe erst einmal alles untersucht, sagte der Leiter der Auffangstation, Florian Brandes. Über den Europäischen Zooverband soll eine dauerhafte Lösung für „Philipp“ gefunden werden.

Der einjährige Wüstenluchs, fachsprachlich Caracal Caracal, hatte als Haustier in der Küche einer Frau in Weiden in der Oberpfalz gelebt. Dort gab es für ihn eine Hundehütte, eine Kuschelecke und ein Katzenklo. Mitte Januar beschlagnahmten Veterinäramt und Polizei das Tier. Die Besitzerin erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Wüstenluchse zählen nicht zu den bedrohten Arten.

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© dpa-infocom, dpa:210226-99-605095/3

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