23.05.2019 - 10:44 Uhr
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"Aladdin": Zauberhafte Realverfilmung

Disney poliert seine Klassiker auf. Mit "Aladdin" erhält ein weiterer Film aus dem Fundes des Filmstudios eine Realverfilmung. Will Smith spielt darin den Flaschengeist. Ein Überblick über alle Filmstarts.

Mena Massoud (links) spielt Aladdin und Will Smith den Genie in der neuen Realverfilmung von Disney.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Aladdin": Aladdin ist schwer verliebt - in Jasmin. Dumm nur, dass sie eine Prinzessin ist und er ein armer Straßenjunge. In einer Höhle entdeckt Aladdin eine magische Lampe, in der der Flaschengeist Dschinni steckt. Der will ihm drei Wünsche erfüllen und verwandelt den Jungen prompt in einen Prinzen. Doch ein glückliches Ende der Liebesgeschichte mit Jasmin ist nicht in Sicht. Der böse Zauberer Dschafar ist Aladdin auf den Fersen und möchte die Wunderlampe unbedingt für sich haben. 1992 kam das Märchen aus 1001 Nacht als Zeichentrickfilm ins Kino. Nun wurde das Abenteuer unter Regie von "King Arthur"-Regisseur Guy Ritchie neu verfilmt, mit echten Schauspielern. Mena Massoud aus der TV-Serie "Jack Ryan" spielt Aladdin; Hollywood-Star Will Smith ist als Flaschengeist zu sehen. Auch mit dabei: Naomi Scott ("Power Rangers") als Prinzessin und Marwan Kenzari ("Mord im Orient-Express") in der Rolle des Dschafar.

(Regie: Guy Ritchie - Mit Mena Massoud, Will Smith, Naomi Scott - 128 Minuten - FSK ohne Angabe) (dpa)

Trailer "Aladdin"

"John Wick: Kapitel 3": Hollywoodstar Keanu Reeves ("Matrix") hat schon so manchen Actionfilm gedreht - nun kehrt er auf die Leinwand zurück. In "John Wick: Kapitel 3" spielt Reeves erneut den gleichnamigen Auftragskiller. Diesmal wird auf Reeves ein Kopfgeld ausgesetzt - und es folgt eine spektakuläre Flucht auf dem Pferd durch New York. Es werden Schädel gespalten, Glaswände zerschlagen und Hierarchien in Frage gestellt. Regie bei diesem Actionfilm mit aufwendigen Kampfszenen führte Chad Stahelski.

(Regie: Chad Stahelski - Mit Keanu Reeves, Halle Berry, Ian McShane - keine Angaben zur Filmlänge und FSK-Freigabe) (dpa)

Trailer "John Wick: Kapitel 3"

"All my loving": Dass man auch als Erwachsener seine Familie nie ganz los wird, stets Bruder oder Tochter bleibt, ist eine Binsenweisheit. Auch der neue Film "All my loving" von Edward Berger ("Jack", "Deutschland 83") erzählt von den Kräften, die erwachsene Geschwister auf der Suche nach Lebenssinn binden und abstoßen. Stefan (Lars Eidinger), Julia (Nele Mueller-Stöfen) und Tobias (Hans Löw) sind alle drei um die 40, eigentlich bürgerlich arriviert, aber definitiv nicht glücklich und einander in freundlichem Desinteresse verbunden. Nur der labile Zustand der alternden Eltern zwingt sie sich zusammenzuraufen.

(Regie: Edward Berger - Mit Lars Eidinger, Nele Mueller-Stöfen, Hans Löw, Manfred Zapatka - 116 Minuten - frei ab 16 Jahren) (dpa)

Trailer "All my loving"

"Jonathan": Ende 2019 wird Patricia Clarkson, die zu den prägnanten (aber einer größeren Öffentlichkeit kaum bekannten) Charakterdarstellerinnen unserer Zeit gehört, 60 Jahre alt. Jetzt ist Clarkson ("The Green Mile", "House of Cards") in einem Drama zu sehen, welches von zwei jungen Männern erzählt: John und Jonathan teilen sich ein und denselben Körper. Die Aufteilung ist so streng wie durchgetaktet: John darf diesen Körper jeweils von 19 bis 7 Uhr am Morgen, Jonathan diesen von 7 bis 19 Uhr nutzen. Kommunizieren tun die beiden über aufgezeichnete Videobotschaften. Clarkson schlüpft in die Rolle der Ärztin Mina Nariman. Regisseur Bill Oliver präsentiert mit "Jonathan" sein Langfilmdebüt.

(Regie: Bill Oliver - Mit Ansel Elgort, Patricia Clarkson, Suki Waterhouse - 95 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Jonathan"

"Edie - Für Träume ist es nie zu spät": Edie ist zwar schon 83 Jahre alt. Aber ins Altersheim? Dort will die ältere Dame nun wirklich nicht hin! Auch wenn ihre Tochter das gerne so hätte. Stattdessen möchte sich Edie einen lang gehegten Traum erfüllen. Ihr Leben lang hat sie sich immer um andere gekümmert, nun will sie endlich den Berg Suilven in den schottischen Highlands besteigen. Der junge Jonny begleitet sie als Führer. Regisseur Simon Hunter erzählt mit "Edie - Für Träume ist es nie zu spät" auch die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft.

(Regie: Simon Hunter - Mit Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Paul Brannigan - 102 Minuten - ohne Altersbeschränkung) (dpa)

Trailer "Edie - Für Träume ist es nie zu spät"

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