Nachdem ein Regionalzug mit 35 Fahrgästen an Bord in der Oberpfalz gegen einen umgestürzten Baum geprallt ist, schließt die Bundespolizei nach ersten Erkenntnissen eine Fremdeinwirkung aus. Die Fahrgäste blieben unverletzt, die Lokführerin erlitt einen Schock, wie ein Sprecher der Bundespolizei in der Nacht sagte. Der Zug war am Mittwochabend von Sulzbach-Rosenberg nach Amberg (Landkreis Amberg-Sulzbach) unterwegs, als es nahe der Gemeinde Poppenricht zu dem Zusammenstoß kam.
Der entwurzelte Baum habe auf beiden Gleisen gelegen. Die Lokführerin leitete laut Bundespolizei sofort eine Schnellbremsung ein. Mehrere massive Äste hätten sich unter dem Zug verkeilt, schilderte der Polizeisprecher. Nachdem der Zug „notdürftig“ repariert worden sei, habe er seine Fahrt mit den Fahrgästen an Bord und einem Ersatzfahrer bis zum Bahnhof Amberg fortsetzen können.
Die Höhe des Schadens sei noch unklar. Die Bahnstrecke musste den Angaben zufolge gesperrt werden und wurde gegen 00:30 Uhr wieder freigegeben. Warum der Baum auf die Gleise fiel, sei Gegenstand der Ermittlungen.
© dpa-infocom, dpa:260917-930-697304/2













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