Regensburg
21.09.2018 - 15:11 Uhr

173 Handy-Sünder bei Kontrollen in der Oberpfalz

Fast 1900 Handy-Sünder hat die bayerische Polizei bei einem Aktionstag gegen Ablenkung im Straßenverkehr ertappt. Auch in der Oberpfalz erwischten die Beamte etliche mit dem Smartphone am Steuer.

Ein Smartphone am Steuer ist gefährlich und kann teuer werden. Bild: Monika Skolimowska/dpa
Ein Smartphone am Steuer ist gefährlich und kann teuer werden.

(we) Beim ersten deutschlandweiten Aktionstag gegen Ablenkung im Straßenverkehr hat die Polizei mehr als 10 000 Handy-Sünder ertappt. Insgesamt wurden am Donnerstag etwa 137 000 Fahrzeuge kontrolliert, wie Sachsen-Anhalts Innenministerium am Freitag bekanntgab. Bundesweit waren gut 11 000 Polizisten im Einsatz. In der Oberpfalz nahmen nach Angaben des Polizeipräsidiums 229 Einsatzkräfte an 95 Kontrollstellen an der Aktion teil. Insgesamt wurden 1814 Verkehrsteilnehmer angehalten. Dabei mussten die Beamten in 386 Fällen einschreiten und 173 Verstöße im Sinne der Schwerpunktaktion ahnden. Drei Verkehrsteilnehmer haben ein Fahrverbot zu erwarten.

Fast 1900 Handy-Sünder hat die bayerische Polizei gestellt. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kündigte weitere Kontrollen an. "Immer noch lassen sich viel zu viele im Straßenverkehr mit Smartphone und Co. ablenken, obwohl das höchstgefährlich ist", erklärte Herrmann. Laut Verkehrswissenschaftlern sei die Gefährdung durch Mobiltelefone am Steuer vergleichbar mit einer Fahrt mit etwa ein Promille Alkohol im Blut. Wer mit dem Smartphone am Steuer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und einem Punkt in der Flensburger Verkehrssünderdatei rechnen.

 
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