Oberpfalz
16.02.2026 - 08:01 Uhr

Unfälle und Staus nach Neuschnee in Bayern

Lastwagen blockieren in Amberg und Neumarkt Autobahnen, ein Schneepflug kracht in Franken gegen eine Hauswand: Das Winterwetter sorgt in Bayern für Beeinträchtigungen - nicht nur für Pendler.

Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind in Bayern einige Unfälle passiert. Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bei winterlichen Straßenverhältnissen sind in Bayern einige Unfälle passiert.

Neuschnee und Glätte haben zum Wochenstart mancherorts für Chaos auf den Straßen gesorgt. In den meisten Fällen blieb es glücklicherweise bei Blechschäden. Pendler und Pendlerinnen mussten sich allerdings teils durch lange Staus kämpfen. Am Dienstag könnte es laut dem Deutschen Wetterdienst am Morgen wieder vorübergehend glatt werden und erneut Schnee fallen. Die Hochwasserlage im Norden entspannte sich indes weiter.

Am Montagmorgen geriet in Mittelfranken ausgerechnet ein Schneepflug ins Schleudern und prallte nach Angaben der Polizei in Oberasbach (Landkreis Fürth) gegen eine Hauswand. Verletzt wurde dabei niemand. Auf der A8 bei Irschenberg (Landkreis Miesbach) rutschte ein Lastwagen in der Nacht eine Böschung hinunter und verlor rund 18.000 Liter flüssigen Kalk. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 150.000 Euro.

Blockierte Autobahnen

Viele Unfälle gab es am Morgen auch in der Oberpfalz. Auf der Autobahn 3 bei Neumarkt geriet laut der Autobahnpolizei ein Sattelzug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und krachte gegen eine Betonschutzwand. Ein Autokran musste den Lkw bergen. Die A3 wurde in Richtung Regensburg gesperrt.

Auf der A6 bei Sulzbach-Rosenberg in Richtung Pilsen und auf der A93 zwischen Regensburg-Süd und Kreuz Regensburg blockierten Laster die Fahrbahnen. Es bildeten sich teils kilometerlange Staus im Berufsverkehr. Auch im Rest Bayerns verzeichnete die Polizei einige witterungsbedingte Unfälle, bei denen zumeist bei Blechschäden blieb.

Teilweise noch Hochwasser

Im Norden Bayerns entspannte sich die Hochwasserlage weiter. Niederschläge am Montag und Dienstag können laut dem Hochwassernachrichtendienst jedoch gebietsweise wieder zu leichten Anstiegen führen. Am gesamten schiffbaren Main kommt es demnach stellenweise noch zu kleinen Ausuferungen. Überschwemmungen und Ausuferungen (Meldestufe 2 von 4) meldete der Dienst unter anderem an der unteren Aisch. An der Donau und südlich davon sei in den nächsten Tagen dagegen kein Hochwasser zu erwarten.

Weiden in der Oberpfalz16.02.2026
Amberg16.02.2026
Regensburg16.02.2026
Aktualisiert
Neumarkt i. d. Opf.16.02.2026

© dpa-infocom, dpa:260216-930-692388/2

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