12.08.2020 - 03:00 Uhr
RegensburgDeutschland & Welt

Abseits vom Gewimmel: Regensburg mal anders

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Steinerne Brücke, Dom, Historische Wurstkuchl: Regensburg ist bekannt für seine geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten. Abseits der üblichen Touristenpfade lassen sich in der quirligen Bezirkshauptstadt auch ruhigere Orte entdecken.

Dom und Steinerne Brücke lassen sich auch vom Schiff aus bewundern.
von Hanna Gibbs Kontakt Profil

Vom Parkplatz Wöhrdstraße aus können Besucher einen idyllischen Spaziergang unternehmen und sich der Altstadt von der anderen Donauseite aus nähern. Der Weg führt über die Fußgängerbrücke Grieser Steg nach Stadtamhof. Der Stadtteil bietet viel Flair, historische Häuser und alternative Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Immer an der Donau entlang führt der Weg zur Steinernen Brücke. Unten an den Pfeilern der Brücke lässt sich in Ruhe ein Eis schlecken. Dann kann man gemütlich über die altehrwürdige Brücke in Richtung Altstadt schlendern.

In der Altstadt wuselt es vor allem im Sommer in den Gassen und auf den Plätzen. Aber es gibt auch Orte, an denen es unverhofft ganz still ist. Gleich neben dem Rathausplatz, an dem sich Touristen, Besucher und Hochzeitsgesellschaften vorm Standesamt tummeln, liegt ein solcher Ort: Wer durch den Steinbogen spaziert, steht am oft menschenleeren Platz „Roter Herzfleck“. Auf schattigen Bänken kann man durchschnaufen und ins Grüne blicken.

Dom und Steinerne Brücke lassen sich auch vom Schiff aus bewundern.

Kinder könne von einem Städtetrip gerne mal gelangweilt sein. Dagegen hilft ein Besuch auf dem sehr hübschen, fast schon mediterranen Spielplatz Am Scheugässchen, der über eine Seitengasse des Haidplatzes zu erreichen ist.

Sicher kein Geheimtipp, aber immer noch relativ neu in der Domstadt und sehr sehenswert ist das Museum der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt. Zum einjährigen Bestehen wurde die Dauerausstellung im ersten Stock jüngst ergänzt und aufgefrischt. Wer keinen Eintritt zahlen will, genießt im Foyer den Original-Löwenbräu-Löwen und einen Panoramafilm über die Geschichte Regensburgs. Vor dem Museum ist eine Uferpromenade mit Café, Sitzmöglichkeiten und tollem Blick auf die Donau entstanden.

Eine Donauschifffahrt gehört für viele Regensburg-Besucher dazu. Angeboten werden mehrmals täglich knapp einstündige Strudelrundfahrten und zweistündige Rundfahrten zur Walhalla. Ticketreservierungen unter www.schifffahrtklinger.de oder unter www.donauschifffahrt.eu.

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Am Donaumarkt ist mit dem Bau des Museums der Bayerischen Geschichte eine neue Uferpromenade entstanden.
Tipps:

Unterwegs in Regensburg

  • Kulturtipp: Noch bis 30. August zeigt das Freiluftkino Cinema Paradiso ausgewählte Filme. Das Kino liegt etwas versteckt unter Bäumen an der Donau. Man erreicht es, wenn man vom Parkplatz Wöhrdstraße über die Proskestraße zum Grieser Steg läuft und kurz vor dem Steg nach rechts abbiegt. Tickets gibt es unter cinemaparadiso-regensburg.de.
  • Einkehr: Die Auswahl an Speiselokalen ist schier unerschöpflich. Alles, was angesagt ist, findet sich in Regensburg wieder – von Burgern bis zu Bowls. Bayerisch kann man im „Weltenburger am Dom“ mit einem schönen Biergarten gut essen. Lecker und überraschend günstig ist es im „Orkan“ am Donauufer. Einen tollen Blick über Regensburg bietet die Dachterrasse des Kaufhof-Restaurants am Neupfarrplatz.
  • Anfahrt: Es empfiehlt sich die Anfahrt mit dem Zug. Vom Hauptbahnhof lässt sich die Altstadt leicht fußläufig erreichen. Außerdem stehen mehrere Parkhäuser zur Verfügung, zum Beispiel das recht neue und große Parkhaus am St.-Peters-Weg 15.

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