16.01.2020 - 17:44 Uhr
RegensburgDeutschland & Welt

Aufgehende Sonne für Regensburg

Ein neues Solarbündnis wirbt für mehr Photovoltaik auf städtischen und privaten Flächen - und startet mit einer plakativen Aktion auf der Steinernen Brücke.

Die Aktivisten vom Solarbündnis Regensburg um Wolfgang Feiner (Zweiter von rechts) setzen sich für mehr Sonnenenergie ein.
von Hanna Gibbs Kontakt Profil

Das sonnige Wetter am Donnerstagnachmittag wertete das Solarbündnis Regensburg als gutes Zeichen. Auf der Steinernen Brücke startete die Gruppe um Greenpeace-Aktivist Wolfgang Feiner ihre Photovoltaik-Kampagne. Das Bündnis fordert unter anderem, dass in den nächsten sechs Jahren auf städtischen Dach- und Parkplatzflächen verstärkt Photovoltaikanlagen installiert werden.

Dafür sollen in den nächsten acht Wochen bis zur Kommunalwahl an Infoständen in der Regensburger Altstadt mindestens 1000 Unterschriften gesammelt werden. Jeder Unterschreibende erhält eine gelbe Postkarte, die dann an einer große Holzsonne befestigt werden kann. So soll die Sonne mit der Zeit immer gelber und voller werden – und nach der Wahl den neuen Stadträten präsentiert werden. Zum Auftakt posierte das Bündnis mit dem selbstgebauten Sonnengerüst auf der Steinernen Brücke.

Das Solarbündnis ist eine lose Gruppe, bestehend aus Attac, dem Bündnis für Atomausstieg und Erneuerbare Energien, Bund Naturschutz, Greenpeace und Samos in Regensburg. Gegründet hatte sich das Bündnis am Rande einer Fridays-For-Future-Demonstration im vergangenen Frühjahr. Die Photovoltaik-Kampagne ist die erste größere Aktion der Gruppe. Zu ihren Forderungen gehört auch eine Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Regensburg auf LED bis 2021. Außerdem solle die Stadt durch geeignete Rahmenbedingungen dafür sorgen, dass bei privaten und gewerblichen Neubauten grundsätzlich Photovoltaikanlagen realisiert werden.

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