14.11.2019 - 16:10 Uhr
RegensburgDeutschland & Welt

Horrorszenarium am Ende einer Beziehung

Ein 21-Jähriger muss sich vor dem Landgerichts Regensburg wegen Geiselnahme und Vergewaltigung verantworten. Er soll seine Ex-Freundin per Messer bedroht und in ihrer Wohnung missbraucht haben. Danach soll die Tortur weitergegangen sein.

Ein 21-Jähriger muss sich vor dem Landgerichts Regensburg wegen Geiselnahme und Vergewaltigung verantworten. Er soll seine Ex-Freundin per Messer bedroht und in ihrer Wohnung missbraucht haben.
von Autor AHSProfil

Dem Anklagesatz zu Folge führte der Angeklagte seit Ende 2018 eine Beziehung mit einer jungen Frau aus dem westlichen Landkreis, welche diese bereits rund vier Monate später wieder beendete. Etwa einen Monat später stand er in den frühen Morgenstunden unangemeldet vor ihrer Tür. Er stieß die völlig überraschte Frau zurück in die Wohnung und schloss hinter sich die Haustür. Als er aufgefordert wurde, die Wohnung wieder zu verlassen soll er ein Messer aus seiner Jackentasche gezogen und es mit der Klingenspitze an den Hals gehalten haben.

Mehrfach soll er geäußert haben, sie solle keine falsche Bewegung machen, „sonst würde sie für immer einschlafen“. Auch kündigte er seinen eigenen Suizid an. Sodann drängte er die junge Frau ins Schlafzimmer, entkleidete und küsste sie und zwang sie zum Geschlechtsverkehr.

Anschließend soll er die Geschädigte aufgefordert haben, sich wieder anzuziehen und mit ihm das Haus zu verlassen. Gemeinsam stiegen sie in das Auto der Geschädigten, wo ihr das Handy abgenommen wurde. Außerdem drohte er ihr damit, sofort zuzustechen wenn sie eine falsche Bewegung macht. Während der Fahrt hielt ihr der auf dem Beifahrersitz sitzende Angeklagte das Messer gegen die Hüfte. Nach einer kurzen Fahrtstrecke konnte sie gegen den Willen des Angeklagten das Fahrzeug anhalten. Sie sprang aus dem Auto und flüchtete. Seit der Tat sitzt der Angeklagte in Untersuchungshaft.

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