27.04.2021 - 18:24 Uhr
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Kommentar zu Corona-Tests an der Schule: Gurgeltest schlägt Nasenbohrertest

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Mehrere Tausend Schüler gurgeln jeden Morgen um sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen. Eine bessere Methode als die Stäbchentests. Ein Kommentar von Alexander Pausch.

Die Utensilien für einen Gurgeltest stehen auf einem Tisch bereit.
von Alexander Pausch Kontakt Profil
Kommentar

Es ist Zeit, dass sich Gesundheits- und Kultusminister einen Ruck geben und den in Regensburg entwickelten Gurgeltest bayernweit an den Schulen einsetzen. Von der Konzeption ist dieser den derzeit verwendeten Nasenbohrertests, wie die Antigentests von Schülern genannt werden, überlegen.

Denn Antigentests sind weit weniger sensitiv als PCR-Tests. Auch der Gurgeltest ist ein PCR-Test. So können Infizierte entdeckt werden, bevor diese selbst infektiös sind. Das reduziert die Gefahr, dass Mitschüler angesteckt werden und eröffnet die Chance, dass die übrige Klasse weiter zur Schule kann und nicht in Quarantäne muss. Zudem ist der Gurgeltest anonym – und was auch wichtig ist: Es fällt deutlich weniger Müll an.

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