Regensburg
27.01.2024 - 21:08 Uhr

Polizei verhindert Blockade einer Demonstration in Regensburg

2300 Personen haben am Samstagnachmittag in Regensburg demonstriert. Um einen geordneten Ablauf sicherzustellen, musste die Polizei auch zum Schlagstock greifen.

Um einen geordneten Ablauf zweier Demonstrationen sicherzustellen, musste die Polizei in Regensburg auch zum Schlagstock greifen. Bild: Petra Hartl
Um einen geordneten Ablauf zweier Demonstrationen sicherzustellen, musste die Polizei in Regensburg auch zum Schlagstock greifen.

Rund 2300 Menschen haben am Samstagnachmittag in Regensburg demonstriert. Die Versammlung „Gegen rechte Mobilisierung am Holocaust-Gedenktag“ startete um 13.30 Uhr auf dem Domplatz West. In der Spitze waren es laut Meldung der Polizei bis zu 2000 Teilnehmer. Der Versammlungsleiter beendete die Demonstration frühzeitig mit Start der zweiten Versammlung. Ein Großteil der Teilnehmer begab sich anschließend in Richtung Domplatz Süd und der dortigen Polizeiabsperrung, um lautstark gegen diese Versammlung „Gemeinsam gegen den Ampelwahnsinn“ zu demonstrieren.

Die Versammlung „Gemeinsam gegen den Ampelwahnsinn“ startete mit einer Auftaktkundgebung am Domplatz Süd und setzte sich gegen 15 Uhr mit rund 300 Teilnehmern in Bewegung. "Im weiteren Verlauf versuchten wiederholt Personengruppen, die Aufzugsstrecke zu blockieren", berichtet Polizeisprecher Matthias Gröger. Die Personengruppen reagierten dabei auf mehrfache polizeiliche Ansprachen, die Fahrbahn freizumachen, nicht und mussten deshalb durch Polizeikräfte teilweise geschoben, gedrückt oder getragen werden. Eine Blockade konnte durch "massiven Kräfteaufwand und Einsatz des polizeilichen Schlagstockes" geräumt werden. Nach Rückkehr auf den Domplatz war auch diese Versammlung gegen 17.15 Uhr beendet.

Die Polizei verzeichnete mehrere Straftaten. Neben einem Vergehen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz aufgrund einer Vermummung und einer Beleidigung, meldet die Polizei auch zwei Angriffe auf Polizeibeamte. Polizeisprecher Matthias Gröger: "In der Gesamtschau musste die Polizei am heutigen Tag einen durchaus großen Aufwand betreiben, um die Versammlungsfreiheit nach dem Grundgesetz gewährleisten zu können."

 
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