Regensburg
21.01.2026 - 08:45 Uhr

Solidarisches Hupkonzert für Warnstreik bei der Autobahn GmbH in Regensburg

Knapp 50 Beschäftigte der Autobahn GmbH beteiligen sich an einem Warnstreik in Regensburg. Sie fordern sieben Prozent mehr Lohn oder mindestens 300 Euro. Die Aktion erntet ein solidarisches Hupkonzert.

Beschäftigte der Autobahn GmbH Regensburg protestieren an der Autobahn in Regensburg für mehr Lohn. Bild: Nicolaus Riebl
Beschäftigte der Autobahn GmbH Regensburg protestieren an der Autobahn in Regensburg für mehr Lohn.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hat am 20. Januar die Beschäftigten der Autobahn-Außenstelle Regensburg und ihrer zugehörigen Meistereien zu einem Warnstreik aufgerufen. Knapp 50 Menschen demonstrierten laut Pressemitteilung von Verdi vor der Außenstelle für ihre Forderung nach sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro. Nach einer lautstarken Kundgebung zogen die Demonstranten zur Autobahnauffahrt Regensburg-Burgweinting. Mit Bannern wie „Hupen für mehr Lohn“ und „Ohne uns kein Verkehr!“ machten sie die Autofahrerinnen und Autofahrer auf die Tarifrunde aufmerksam und ernteten ein solidarisches Hupkonzert, wie Verdi Oberpfalz mitteilt.

„Die Straße ist nach wie vor der wichtigste Verkehrsträger in Deutschland. Und ihr seid es, die tagtäglich dafür sorgen, dass der Verkehr rollt – sei es auf der Strecke oder bei Planung und Bau“, sagte Nicolaus Riebl, zuständiger Verdi-Gewerkschaftssekretär für die Außenstelle Regensburg, zu den Beschäftigten. „Wir erwarten von der Arbeitgeberin in der zweiten Verhandlungsrunde ein vernünftiges Angebot – sonst treffen wir uns im Februar wieder auf der Straße!“

Jan Kirchberger, Beschäftigter in der Außenstelle Regensburg und Mitglied der Verdi-Verhandlungskommission, äußerte sich ebenfalls: „Zu Beginn vor fünf Jahren waren die Löhne bei der Autobahn GmbH super. Doch seitdem werden wir immer mehr vom öffentlichen Dienst und der freien Wirtschaft eingeholt. Damit die aktuell etwa 1.000 freien Stellen besetzt werden können, muss die Autobahn GmbH jetzt nachziehen, um die Fachkräfte von morgen nicht zu verlieren.“

Neben der Aktion in Regensburg kam es bundesweit zu Warnstreiks an über 18 Standorten, in Bayern unter anderem in Nürnberg, Rosenheim, München und Kempten. Seit der Vergesellschaftung der Autobahn im Jahr 2021 handelt es sich um die erste Entgelttarifrunde. Die Verhandlungen finden in Berlin statt und sind vorerst auf drei Runden terminiert: Als weitere Verhandlungstermine sind der 6. Februar sowie der 25./26. Februar 2026 vorgesehen.

Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.