Bei bundesweiten Schwarzarbeitskontrollen in der Fleischwirtschaft sind auch schwarze Schafe in der Oberpfalz gefunden worden. "Nach bisherigen Erkenntnissen ergaben sich im Bereich des Hauptzollamts Regensburg zwei Fälle, die weitere Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erfordern", teilte das Amt in Regensburg am Freitag mit. Beide sind im Großraum Regensburg.
Bei der Überprüfung standen laut Hauptzollamt insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns von 9,60 Euro je Stunde, die Einhaltung von sozialversicherungsrechtlichen Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern im Fokus. Das Hauptzollamt Regensburg, dessen Bezirk von Hof bis nach Mainburg (Kreis Kehlheim) und von Waidhaus (Kreis Neustadt/WN) bis nach Neumarkt reicht, befragten 49 Beschäftigte 121 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen.
Seit Inkrafttreten des Arbeitsschutzkontrollgesetz zum 1. Januar gilt in der Fleischindustrie ein Verbot von Werkverträgen und Leiharbeit. Das bedeutet laut Zoll, dass in der gesamten Verarbeitungskette der Fleischindustrie (Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung) keine Arbeitnehmer von Dritten und keine Selbstständigen mehr tätig sein dürfen. Zudem dürfen seit 1. April auch keine Leiharbeitnehmer mehr eingesetzt werden.















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