Selb
04.03.2021 - 11:51 Uhr

In Box eingesperrt: Grenzpolizei deckt Welpenschmuggel auf

Die Grenzpolizei Selb zog am Mittwoch einen illegalen Hundetransport aus dem Verkehr. Drei junge Zwergspitzwelpen sollten in einer kleinen Box durch Deutschland nach Belgien gebracht werden. Daraus wird nun nichts.

Die entdeckten Hundewelpen. Bild: Grenzpolizei Selb
Die entdeckten Hundewelpen.

Die Grenzpolizei Selb hat den Schmuggel von drei jungen Hundewelpen aufgedeckt und gestoppt. Am Mittwoch zogen Beamte den illegalen Tiertransport aus Osteuropa bei einer Verkehrskontrolle nahe Wildenau (Kreis Wunsiedel) aus dem Verkehr, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Bei der Kontrolle fanden die Polizisten eine kleine Tiertransportbox, in der drei Zwergspitzwelpen auf engstem Raum eingesperrt waren. Der Fahrer gab an, dass die jungen Hunde zum Weiterverkauf nach Belgien gebracht werden sollten. Weil die Tier-Dokumente unstimmig waren, wurde der Amtsveterinär verständigt. Dieser stellte fest, dass die jungen Hunde nicht oder nicht ausreichend geimpft waren. Die Tiere hatten keinen Chip, und eine Einfuhrgenehmigung lag auch nicht vor. Zudem waren die Hunde für eine legale Einfuhr deutlich zu jung. Die Welpen wurde daraufhin eingezogen und kamen in Quarantäne.

Der 59-jährige Fahrer des Kleintransporters musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung im oberen dreistelligen Euro-Bereich hinterlegen. Gegen den 43-jährigen Beifahrer bestand zudem eine aktuelle Fahndungsausschreibung. Die Männer durften nicht nach Deutschland einreisen. Sie mussten in die Tschechische Republik zurückkehren.

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Die jungen Tiere waren in einer kleinen Box auf engstem Raum eingesperrt. Bild: Grenzpolizei Selb
Die jungen Tiere waren in einer kleinen Box auf engstem Raum eingesperrt.
Zwei der drei gefundenen Welpen. Bild: Grenzpolizei Selb
Zwei der drei gefundenen Welpen.
 
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